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Ärzteschaft

Coronakrise: Hausärzte wollen mehr Honorar

Donnerstag, 16. Juli 2020

/dpa

München – Die Hausärzte in Bayern haben mit Blick auf eine zweite mögliche Corona­welle einen deutlichen Honorarzuschlag verlangt.

Aktuell bestehe die absurde Situation, dass die Testung und Behandlung wirklich erkrank­ter Patienten „in keiner Weise zusätzlich vergütet wird“, teilte der Vorsitzende des Bayeri­schen Hausärzteverbandes (BHÄV), Markus Beier, mit.

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Er rechnet damit, dass ab September in einer durchschnittlichen Hausarztpraxis bis zu 100 Abstriche pro Woche durchgeführt werden müssen. Auch der Bedarf an Sprechstun­den für Patienten mit Infekten werde steigen.

In einem Maßnahmenkatalog fordert der Verband außerdem, dass der Nachschub von Schutz­ausrüstung in den Praxen klar geregelt werden und Krankschreibungen per Telefon bei einem Anstieg der Coronafälle wieder möglich sein müssten © dpa/aerzteblatt.de

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