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Politik

Niedersachsens Kliniken dürfen COVID-19-Betten­reserven verringern

Freitag, 17. Juli 2020

/dpa

Hannover – Niedersachsen lockert in der Pandemie die Regelungen für Krankenhäuser. Von morgen an müssen die Kliniken für COVID-19-Patienten Bettenreserven von vier Prozent der Kapazität auf Normalstationen sowie zehn Prozent auf Intensivstationen mit Beatmungs­plät­zen vorhalten, wie eine Sprecherin des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums heute sagte.

Dies betreffe alle Kliniken mit Fachabteilung der Kinder- und Jugendmedizin, der Inneren Medizin und der Chirurgie. Bislang sah die Corona-Verordnung vor, dass alle Kliniken 20 Pro­zent der Bettenkapazität auf den Normalstationen und 25 Prozent auf den Intensiv­statio­nen für Coronapatienten freihalten.

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Vorgesehen sei ein „atmendes System“, sagte die Sprecherin. Sollte die Kapazität zur Hälf­te ausgeschöpft sein, müssten die betroffenen Kliniken binnen 72 Stunden zusätz­liche Reser­ven mobilisieren.

Bei derzeit 162 an COVID-19 erkrankten Patienten auf Normalstationen und 23 auf Inten­siv­stationen hielten die Krankenhäuser damit zunächst 830 Betten auf Normalstationen und 185 Betten auf Intensivstationen vor, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Carola Reimann (SPD).

Die Zahl der Neuinfektionen stieg unterdessen landesweit um 24 auf 13.883 bestätigte Fälle, 645 Menschen starben bisher in Niedersachsen an der Krankheit. © dpa/aerzteblatt.de

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