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Dermatologisch-rheuma­tologische Sprechstunde am Uniklinikum Mannheim

Dienstag, 21. Juli 2020

/Olga Ternavskaya, stock.adobe.com

Mannheim – Das Universitätsklinikum Mannheim hat eine neue interdisziplinäre Sprech­stunde für Psoriasis-Arthritis eingerichtet. Fachexperten aus Rheumatologie und Derma­tologie diagnostizieren und therapieren ihre Patienten gemeinsam.

Hintergrund ist, das sich bei rund einem Drittel der Psoriasis-Patienten im Verlauf der Er­krankung auch Gelenke entzünden. In selteneren Fällen tritt auch erst die Gelenkent­zün­dung auf, bevor die Schuppenflechte hinzukommt.

Bei der Sprechstunde handelt es sich laut dem Universitätsklinikum um die erste interdis­ziplinäre dermato-rheumatologische Sprechstunde im süddeutschen Raum. Die betreu­en­den Ärzte nutzen neben klinischen und Laboruntersuchungen auch bildge­bende Verfah­ren wie muskuloskelettale Sonographie und Magnetresonanztomographie.

Ziel ist eine jeweils individuell angepasste Therapie. Patienten der Sprechstunde können darüber hinaus eine neue App nutzen, um die Krankheitsaktivität auch zwischen den Am­bulanzbesuchen engmaschig zu erfassen.

Die Uniklinik erfasst im Rahmen der Sprechstunde auch, ob und wie sich das interdiszi­pli­näre Vorgehen für die Patienten auswirkt: Die Sprechstunde wird daher versorgungs­wiss­en­schaftlich begleitet, um Erkenntnisse über mögliche Vorteile eines solchen Vorgehens zu gewinnen.

Die Sprechstunde steht Patienten offen, die von ihrem Hautarzt oder Rheumatologen überwiesen werden. © hil/aerzteblatt.de

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