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Neues Selbsthilfeportal gegen Glücksspielsucht

Donnerstag, 23. Juli 2020

/Rawf8, stock.adobe.com

Hamburg – Ein neues Angebot für Menschen, die Probleme mit Glücksspiel haben, hat ein Wissenschaftlerteam des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE) vorgestellt. Die Informationen und Übungen darin zielen einerseits auf unmittelbare Probleme wie den Umgang mit dem Spieldruck sowie das Schuldenmanagement ab.

Andererseits ermöglicht das Programm laut den Initiatoren, Einstiegs- beziehungsweise Folgeprobleme wie ein niedriges Selbstwertgefühl, depressive Symptome und Schwierig­keiten in der sozialen Interaktion zu bearbeiten.

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„Die Forschung unterscheidet sogenannte stoffliche Süchte, zum Beispiel nach Alkohol, von Verhaltenssüchten wie Kaufsucht oder problematischem Glücksspiel“, heißt es in der Einführung in dem Webportal.

Bei den stofflichen Süchten kann es neben einer psychischen Abhängigkeit auch zu einer körperlichen Abhängigkeit kommen. Die sogenannten Verhaltenssüchte führten zwar zu keiner körperlichen Abhängigkeit, könnten aber aufgrund einer psychischen Abhängigkeit ebenfalls schwere Folgen nach sich ziehen.

Das Portal enthält im Folgenden viele interaktive Übungen. Entwickelt haben es Psycho­lo­gen und Psychotherapeuten am UKE. Betroffene können die Inhalte kostenlos und ano­nym nutzen.

Das Angebot besteht aus dem Behandlungsportal und einer App, die in den üblichen Sto­res für alle Geräte zum Download zur Verfügung steht.

„Die App ist dabei auch unabhängig vom Portal nutzbar und in deutscher, englischer, tür­kischer, arabischer und serbischer Sprache verfügbar“, erläutert Steffen Moritz von der Kli­nik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKE. © hil/aerzteblatt.de

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penangexpag
am Freitag, 24. Juli 2020, 12:57

Gift und Gegengift

Na das ist doch mal eine ausgewogene Strategie : gerade sollen die gesetzlichen Grenzen für Internet-Casinos auf Wunsch einiger Bundesländer aufgehoben werden (warum wohl !) und nun wird auch gleich die Therapie gegen Spielsucht angeboten.
LNS

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