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Profi-Fußballer haben geringeres Risiko für psychische Störungen

Mittwoch, 22. Juli 2020

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Berlin – Profi-Fußballer haben offenbar ein geringeres Risiko, wegen bestimmter psychi­scher Störungen stationär behandelt werden zu müssen als die Durchschnittsbevölke­rung. Das ergabe eine Untersuchung der Universität Glasgow. Etwa 7.500 ehemalige Fuß­ballprofis nahmen an der Befragung teil.

Sie zeigten den Angaben zufolge ein geringeres Risiko, wegen Angst- oder Stressstörun­gen, Depressionen, Suchterkrankungen oder bipolarer Störungen in einem Krankenhaus behandelt werden zu müssen.

Die Gefahr für die Spieler, an neurodegenerativen Erkrankungen wie beispielsweise Par­kinson zu sterben, sei aber bis zu dreimal höher, heißt es in der Studie mit Blick auf frü­here Untersuchungen. Dass Kontaktsportarten wie Fußball Erkrankungen im Gehirn be­günstigen könnten, steht immer wieder im Fokus von Forschung und Sportbetrieb.

Im Februar hatte das für die Regeln im Weltfußball zuständige Gremium Ifab eine Test­phase für Auswechselungen im Falle von Kopfverletzungen beschlossen. Sie wurde aber aufgrund der Pandemie ausgesetzt. Nun werden Rufe laut, die Testphase schnellstmög­lich zu starten.

„Es ist wichtig, dass die vielen anhaltenden Nebeneffekte von COVID-19 auf den Profi-Fußball die Einführung eines verbesserten Protokolls (für die Behandlung von Gehirner­schütterungen) nicht verhindern“, wird die Spielervereinigung Fifpro in der britischen Zeitung The Telegraph zitiert. © dpa/aerzteblatt.de

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