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Medizin

Sehverlust nach assistierter mechanischer Beatmung aufgrund von SARS-CoV-2

Mittwoch, 29. Juli 2020

/CMP, stock.adobe.com

Köln – In einer Fallserie beschreiben Michael Reich, Universitätsklinikum Freiburg, und Co-Autoren neuroretinale Schädigungen bei drei Patienten nach einer assistierten mechanischen Beatmung aufgrund von SARS-CoV-2.

Unmittelbar nachdem die Patienten ihr volles Bewusstsein wiedererlangt hatten, berichteten sie über ihre Sehstörung. Vor SARS-CoV-2 waren bei ihnen keine Augenerkrankungen bekannt. Symptomatische, schwere neuroretinale Schäden, die zu einem Sehverlust nach SARS-CoV-2 führen, wurden in der Literatur bislang nicht dokumentiert.

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Ob die in der Fallserie dargestellten Befunde auf die intensivmedizinische Behandlung, sekundäre Stoffwechselreaktionen, Entzündungen oder eine Hypoxie zurückzuführen sind oder durch eine direkte retinale Virusinfektion verursacht wurden, muss nach Ansicht der Autoren in weiteren Studien geklärt werden.

Sie empfehlen, nach assistierter mechanischer Beatmung aufgrund von SARS-CoV-2 systematisch auf Sehstörungen zu prüfen.
© Se/aerzteblatt.de

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