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Müttergenesungswerk wünscht sich Zuschlag für Mehraufwendungen

Montag, 27. Juli 2020

/kristall, stock.adobe.com

Berlin – Um die Folgen der Coronapandemie abzufedern, sollte es für die Einrichtungen des Müttergenesungswerks (MGW) einen Zuschlag geben. Die Kliniken benötigten eine Pau­scha­le für die außerordentlichen Corona-Mehraufwen­dun­gen auf den Vergütungssatz pro Patient pro Tag, sagte MGW-Geschäftsführerin Anne Schill­ing.

Nach den bisherigen Erfahrungen in den Kliniken sei von circa 20 Euro pro Person und Tag auszugehen. Die Tagessätze im Mütter- und Mutter-Kind-Bereich seien viel zu gering und setzten – ohne Corona – eine Belegung von 95 Prozent voraus, erklärte Schilling.

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60 Kliniken im MGW sei­en wieder geöffnet, aber vielfach aufgrund der Schutzmaßnah­men minderbelegt. Dies sowie die zusätzlichen Hygieneanforderungen verursachten Kosten, die in den Vergütungsverein­barungen der Kliniken nicht berücksichtigt seien.

Das vor 70 Jahren von der ersten First Lady Elly Heuss-Knapp gegründete Müttergene­sungs­werk bietet Müttern, Vätern und ihren Kindern sowie pflegenden Angehörigen Ku­ren und Beratung an. Es gibt darüber hinaus Angebote zur Trauerverarbeitung, für Eltern behinderter Kinder, für Mütter nach einer Krebstherapie und für Soldaten. © hil/sb/aerzteblatt.de

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