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Politik

Wegen Ausbruchs: Bundesländer schränken Urlauber aus bayerischem Landkreis ein

Dienstag, 28. Juli 2020

/picture alliance, CHROMORANGE, Titus E. Czerski

Rostock/Kiel/Mainz – Urlauber aus dem bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau dürfen nur noch mit Einschränkungen an weite Teile der deutschen Küste und nach Rheinland-Pfalz.

Nach Schleswig-Holstein gelten auch in Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz Einschränkungen für Menschen aus dem Landkreis. Einreisende nach Mecklenburg-Vor­pommern benötigen seit heute einen negativen Coronatest. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein, wie eine Sprecherin des zuständigen Landesamtes sagte.

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Eine entsprechende Verordnung in Rheinland-Pfalz schreibt unter anderem vor, dass Ein­reisende aus Risikogebieten im Inland verpflichtet sind, sich nach der Einreise auf direk­tem Wege in eine geeignete Unterkunft zu begeben und dort 14 Tage zu bleiben. Das Land selbst weise keine Risikogebiete aus, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsminis­teriums.

Die Regierung von Schleswig-Holstein stufte den Landkreis Dingolfing-Landau getsern explizit als Risikogebiet ein. Urlauber aus dem Landkreis müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden, wenn sie ins Bundesland einreisen wollen. Ausgenommen davon sind Menschen mit einem negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden ist.

In Niedersachsen müssen Menschen aus dem bayerischen Landkreis keine Beschränkun­gen befürchten. Anders als etliche andere Bundesländer habe Niedersachsen keine allge­meine Regelung zum Umgang mit Landkreisen mit punktuell erhöhten Infektionszahlen, teilte das Sozialministerium in Hannover mit.

In Baden-Württemberg gibt es noch keine Entscheidung, die Reisemöglichkeiten für Per­so­nen aus Dingolfing-Landau zu beschränken. „Das müssen wir erst nochmal sorgfältig besprechen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

Nach dem Ausbruch auf einem Gemüsehof in Mamming lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in Dingolfing-Landau bei 191. Sie ist damit fast viermal so hoch wie der Grenzwert 50. © dpa/aerzteblatt.de

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