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Ausland

Menge an Coronatests stellt USA auf die Probe

Mittwoch, 29. Juli 2020

/picture alliance, Robin Utrecht

New York – Hunderttausende Tests auf SARS-CoV-2 pro Tag stellen die Vereinigten Staa­ten auf die Probe – längere Wartezeiten könnten das Aufspüren von Erkrankten in der Bevölkerung dabei erschweren.

Zuletzt hatten sich die Berichte und Beschwerden in sozialen Netzwerken gehäuft, dass Testergebnisse in einigen Teilen des Landes teilweise erst nach einer Woche oder später zu Verfügung stünden.

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Je länger ein potenziell Erkrankter aber warten muss, desto schwerer sind möglicher­wei­se ebenfalls infizierte Kontaktpersonen aufzuspüren. Auch ein negatives Ergebnis hat nach einer Zeit nur noch begrenzte Aussagekraft, denn die betreffende Person könnte sich auch in der Zwischenzeit angesteckt haben.

„Die anhaltend hohe Nachfrage hat unsere Testkapazität belastet und die Verzögerungen bei den Ergebnissen verursacht“, teilte eines der führenden Unternehmen für Tests, Quest Diagnostics, mit.

Dabei seien die Möglichkeiten, die Kapazitäten weiter zu steigern, vor allem wegen man­gelnden Nachschubs unter anderem an notwendigen Chemikalien begrenzt: „Wir schät­zen die Bemühungen unserer Lieferanten, die daran arbeiten, diese Waren so schnell wie möglich an uns und andere Laboranbieter zu liefern, während die weltweite Nachfrage steigt.“

Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore haben die Vereinigten Staaten ihre Anzahl an durchgeführten Tests stetig erhöht und liegt momentan bei mehr als 800.000 pro Tag. Eine möglichst hohe Zahl an Tests wird bei schnellen Umschlagzeiten als Voraussetzung dafür gesehen, die Ausbreitung des Virus unter Kontrolle zu halten.

Das von Experten für die USA ausgegebene Ziel liegt bei mehreren Millionen durchge­führten Tests pro Tag. Im Süden und Westen des Landes mit etwa 330 Millionen Einwoh­nern gibt es momentan besonders viele Coronafälle. © dpa/aerzteblatt.de

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