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Datenbank informiert über tierversuchsfreie Forschungsverfahren

Donnerstag, 30. Juli 2020

/tippapatt, stock.adobe.com

Köln – Der Verein Ärzte gegen Tierversuche hat eine Datenbank zu tierversuchsfreien Forschungsmethoden ans Netz gebracht. Die Datenbank ist frei zugänglich und soll so­wohl die breite Öffentlichkeit als auch Wissenschaftler über Möglichkeiten der tierver­suchsfreien Forschung informieren.

Aktuell enthält sie Informationen zu 250 entsprechender Verfahren und soll künftig kon­tinuierlich um weitere ergänzt werden. Die Einträge der NAT-Datenbank enthalten jeweils eine kurze Zusammenfassung der Methode, Angaben, wann und wo das Verfahren ent­wickelt wurde und wen man kontak­tieren kann, falls näheres Interesse daran besteht.

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Auch entsprechende Quellen wie wissenschaftliche Fachpublikationen, Pressemitteilun­gen von Universitäten/Forschungs­instituten sowie Berichte aus Fachportalen lassen sich über hinterlegte Links per Mausklick einsehen.

„Auf dem Weg zur Abschaffung der Tierversuche ist es immens wichtig, dass die unzähli­gen tierversuchsfreien Methoden, die heute bereits zur Verfügung stehen, stärker geför­dert und in die Öffentlichkeit gerückt werden“, sagte Wissenschaftskoordinato­rin Tamara Zietek über die Bedeutung der Datenbank.

Sie kritisierte, dass die Bundesregierung dieser Aufgabe nicht ausreichend nachkomme: „Eine Übersichtsdatenbank, die das Bundesinstitut für Risikobewertung entwickelt hat, enthält seit 2014 keine neuen Einträge mehr“, monierte die Wissenschaftlerin. © hil/sb/aerzteblatt.de

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