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Abgabe von Antibiotika in Tiermedizin sinkt weiter

Donnerstag, 30. Juli 2020

/JackF, stock.adobe.com

Berlin – Pharmaunternehmen und Großhändler haben im vergangenen Jahr 670 Tonnen Antibiotika an Tierärzte in Deutschland weitergegeben. Das waren 52,2 Tonnen oder 7,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Damit sank die Menge der in der Tiermedizin abgegebenen Antibiotika auf das niedrigste Niveau seit der ersten Erfassung im Jahr 2011, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gestern in Berlin mitteilte.

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Seit 2011 muss die pharmazeutische Industrie erfassen, welche Mengen an Tierarznei­mitteln – insbesondere Antibiotika – sie jährlich an Tierärzte abgibt und diese Daten einem zentralen Register melden. Von 2011 bis 2019 nahm nach BVL-Angaben die Menge abgege­bener Antibiotika in fast allen Regionen Deutschlands ab.

Der Einsatz von Medikamenten im Stall wird seit langem kritisiert. Er soll sinken, um zu verhindern, dass Wirkstoffe nicht mehr anschlagen. Substanzen wie Fluorchinolone gel­ten als Reserveantibiotika. © afp/dpa/aerzteblatt.de

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