NewsÄrzteschaftPandemiemanagement in Praxen: Deutlich mehr Beratung per Telefon und Video
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Pandemiemanagement in Praxen: Deutlich mehr Beratung per Telefon und Video

Donnerstag, 30. Juli 2020

/picture alliance, Wavebreak Media

Berlin – Abrechnungsfrühinformationen von 14 der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) zeigen, dass im Zeitraum vom 4. März bis zum 31. März 2020 rund 500.000 tele­fonische Beratungen mehr abgerechnet wurden als im Vorjahreszeitraum.

Die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 habe sich im März 2020 stark auf die ver­tragsärztliche Versorgung ausgewirkt, teilte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (Zi) heute mit.

Mit Beginn der Kontakteinschränkungen ab dem 16. März seien Patienten zunehmend konsequent zuhause geblieben. Medizinische Maßnahmen mussten auf das Notwendigste reduziert und neue Wege der Versorgung, wie etwa im Bereich der Telekonsultation, gesucht wer­den.

Trotz dieser Entwicklung, so betont das Zi, bleibe aber der persönliche Kontakt wesentlich für die medizinische Beurteilung einer gesundheitlichen Beschwerde.

Die stärkste Zunahme bei den telefonischen Beratungen sei im Zeitraum vom 18. bis 24. März zu beobachten – also kurz nach Schließung der Schulen und mit Beginn der weite­ren Kontakt- und Mobilitätsbeschränkungen.

Auch bei den Videosprechstunden zeigt sich laut Zi im Laufe des März 2020 ein deutli­cher Zuwachs. Im Vergleich zur telefonischen Beratung habe sie aber eine nachgeordnete Bedeutung. Der Anstieg an abgerechneten Videosprechstunden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug im März 145.000 – da­von entfiel der Großteil auf die zweite Märzhälfte. © aha/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

4. August 2020
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die am vergangen Samstag in Kraft getretene Rechtsverordnung zur Testung auf SARS-CoV-2 kritisiert. Grundsätzlich sei die Verordnung ein guter
Engagement der Vertragsärzte wird durch niedrige Test-Vergütungen gebremst
30. Juli 2020
Berlin – Das Bonusheft für den Eintrag von Vorsorgeuntersuchungen in der Zahnarztpraxis wird digital: In enger Zusammenarbeit haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Kassenzahnärztliche
Weichen für elektronisches Zahnbonusheft gestellt
29. Juli 2020
Berlin – Die Zufriedenheit der Bevölkerung mit den niedergelassenen Ärzten bleibt hoch. Laut der heute veröffentlichten Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) betrachteten
KBV-Versichertenbefragung: Zufriedenheit der Patienten auf hohem Niveau
27. Juli 2020
Berlin – Die niedergelassenen Ärzte haben in der Coronakrise ihre Leistungsbereitschaft und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Das hat heute Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der
COVID-19: Ambulanter Schutzwall hat funktioniert
15. Juli 2020
Berlin – An den Fristen und gesetzlichen Vorgaben für die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) wird nicht mehr gerüttelt. Daran lässt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in einem aktuellen Schreiben an
Tele­ma­tik­infra­struk­tur: Ministerium duldet keinen Aufschub mehr
13. Juli 2020
Berlin – Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KV) hat ihrem Ärger über die aktuelle Störung der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) mit einem Frontalangriff auf
TI-Störung: Irritationen um Rücktrittsforderungen an KBV-Vorstand
10. Juli 2020
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die Rahmendaten für den digitalen Impfpass festgelegt. Patienten sollen ihn ab 2022 in der elektronischen Patientenakte (ePA) nutzen können.
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER