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Ausland

EU-Länder weiten Einreise­beschränkungen wieder aus

Freitag, 31. Juli 2020

/MemoryMan, stock.adobe.com

Brüssel – Die EU-Länder weiten die wegen der Coronapandemie verhängten Einreise­be­schränkungen wieder leicht aus. Nach einem gestern veröffentlichten Beschluss der EU-Staaten werden von heute an Reisende aus Algerien nur noch dann in die EU kommen dürfen, wenn dies zwingend notwendig ist.

Lediglich Menschen aus elf Ländern dürfen demnach noch normal in die EU einreisen. Zu den Staaten gehören Australien, Kanada, Georgien, Japan, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay.

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Zur Eindämmung der Coronapandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Ir­land sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf ge­einigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst zu verbieten. Anfang Juli wurde dieser Einreisestopp dann erstmals wieder gelockert.

Grundsätzlich ist er ohnehin nicht bindend. Mehrere EU-Staaten legen die Empfehlungen strenger aus. So hat Deutschland auch bisher keine zwingend notwendigen Einreisen aus Algerien zugelassen. Die Infektionsrate in dem nordafrikanischen Land war in den ver­gangenen Wochen ansteigend.

Grundlage der EU-Liste ist vor allem die Zahl der neuen COVID-19-Fälle in den vergan­genen 14 Tagen pro 100.000 Einwohner. Sie soll nahe am oder unter dem EU-Durch­schnitt liegen.

Aber auch Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, der Trend der Infektionszahlen und die allgemeine Reaktion des jeweiligen Landes auf die Pandemie spielen eine Rolle. Für Staaten, aus denen Bürger noch nicht wieder einreisen dürfen, sind Ausnahmen vor­gesehen – etwa für EU-Bürger und ihre Familien. © dpa/aerzteblatt.de

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