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Politik

CDU-Wirtschaftsrat will Verbot von Reisen in Risikogebiete

Freitag, 7. August 2020

/MemoryMan, stock.adobe.com

Berlin – Der CDU-Wirtschaftsrat hat ein Verbot von Reisen in Coronarisikogebiete gefor­dert. Das „Reiserecht“ könne nicht höher bewertet werden als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ein erneuter Lockdown drohen könnte, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, der Bild. Deshalb müssten Reisen in Risikogebiete „konsequenterweise“ untersagt werden.

Einen erneuten Lockdown mit Betriebs- und Schulschließungen werde sich Deutschland „nur unter erheblichsten Schwierigkeiten nochmal leisten können“, warnte Steiger. Dies müsse allen klar sein. Deshalb erwarte er von der Politik „mehr vorausschauendes Handeln“.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte gestern bekanntgegeben, dass Rück­kehrer aus Coronarisikogebieten sich ab morgen bei der Einreise nach Deutschland auf das Virus testen lassen müssen.

Alternativ kann ein negatives Testergebnis vorgelegt werden, das nicht mehr als zwei Tage alt ist. Rückkehrer aus Risikogebieten ohne negativen Coronatest müssen sich für zwei Wochen in Quarantäne begeben – eine Vorschrift, die schon bislang galt. © afp/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #830245
Hortensie
am Samstag, 8. August 2020, 10:50

Müssen Reisen ins Ausland derzeit überhaupt sein?

Und wenn ja, wieso testet man nicht die Reisenden vor Reiseantritt. Man würde dann womöglich feststellen, dass viele schon bei Reiseantritt positiv auf das Virus waren und es würde damit womöglich widerlegt werden, dass sich so viele erst auf der Reise angesteckt haben.
Ich wäre dafür, dass es ein Reiseverbot für Reisen ins Ausland gibt und wir durch viel mehr Tests prüfen, wie hoch die Infektionen bei uns tatsächlich sind.
Ich bin sicher, dass wir danach womöglich sogar ein "Risikogebiet" wären.
Siehe Beispiel Luxemburg: Dort werden tgl. 2,16 % der Einwohnerzahl des Landes getestet mit der Folge von zahlreichen Infektionen.
Würde Deutschland auch tgl. 2,16 % der Einwohnerzahl testen, nämlich 1,7 Mio Tests TÄGLICH, wäre vermutlich auch D ein Risikogebiet.
LNS
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