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Ärzteschaft

Mehr Geld für Krankenhausärzte in Brandenburg

Freitag, 7. August 2020

/Zerbor, stock.adobe.com

Eberswalde – Die brandenburgische Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH (GLG) und der Marburger Bund (MB) haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Das hat die Ärztegewerkschaft heute bekanntgegeben.

Demnach erhalten Ärzte des GLG Werner Forßmann Klinikums, des GLG Martin Gropius Krankenhauses sowie der GLG Krankenhäuser der MSZ Uckermark gGmbH in Angermünde und Prenzlau rückwirkend ab dem 1. Juli eine lineare Entgelterhöhung von vier Prozent. Eine weitere lineare Entgelterhöhung um vier Prozent erfolgt am 1. Juli kommenden Jahres.

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Zudem erhöht sich der Urlaubsanspruch für alle ärztlichen Beschäftigten auf 30 Tage im Jahr. Ärzte mit zusätzlichem Anspruch auf einen weiteren Urlaubstag pro Kalenderjahr genießen diesbezüglich Bestandsschutz.

Darüber hinaus dürfen Arbeitsleistungen am Wochenende zukünftig höchstens zweimal pro Monat angeordnet werden. Nicht gewährte freie Wochenenden dürfen Ärzte inner­halb des laufenden oder nächsten Kalendervierteljahres zusätzlich zu den garantierten zwei freien Wochenenden pro Monat nehmen.

Der Tarifvertrag hat eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2022. „Die Einbeziehung von Rege­lun­gen aus dem Manteltarifvertrag ermöglicht für uns eine längere Laufzeit für den Tarif­abschluss und schafft somit eine kalkulierbare Basis für die aktuell auf uns zukom­men­den wirtschaftlichen Herausforderungen“, sagte GLG-Geschäftsführer Jörg Mocek.

Auch die Ärztegewerkschaft zeigte sich mit dem erreichten Ergebnis zufrieden. „Es waren ungewöhnliche Tarifverhandlungen: Wegen der Coronapandemie fanden sie ausschließ­lich per Telefon und E-Mail statt“, sagte Landesvorstandsvorsitzende Peter Bobbert.

Trotzdem sei es gelungen, neben höheren Entgelten zugleich Regelungen aus dem noch laufenden Manteltarifvertrag einzubringen und hinsichtlich des Urlaubsanspruchs und der Wochenenddienste Verbesserungen zu erreichen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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