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Bayer kauft Hersteller von Mittel gegen Wechseljahr­beschwerden

Dienstag, 11. August 2020

/dpa

Berlin – Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer will sein Geschäft rund um Frauen­ge­sundheit mit einer Übernahme in Großbritannien ausbauen.

Die Leverkusener setzen dabei auf ein Mittel gegen Wechseljahrbeschwerden des Bio­tech­unternehmens Kandy Therapeutics zur Behandlung häufiger Symptome wie Hitze­wallungen und Nachtschweiß.

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Neben einer Vorauszahlung von 425 Millionen US-Dollar für den Kandy-Kauf könnten zu­sätz­lich Meilensteinzahlungen von bis zu 450 Millionen Dollar fließen, wie der Dax-Konzern heute in Berlin mitteilte. Umgerechnet sind das bis zu knapp 830 Millionen Euro.

Zunächst muss der Wirkstoff aber noch weitere Tests durchlaufen. Nach dem jüngsten, er­folgreichen Abschluss der klinischen Phase IIb ist der Start einer Phase-III-Studie für 2021 geplant.

Bei entsprechenden Ergebnissen kann danach eine Zulassung beantragt werden. In diesem Fall verspricht sich Bayer mögliche Umsätze in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro weltweit.

Erst Anfang des Jahres hatte Bayer eine strategische Partnerschaft mit dem Wirkstofffor­scher Evotec im Bereich Frauengesundheit ausgebaut sowie einen Endometriose-Medika­men­tenkandidaten in die klinische Entwicklung überführt. © dpa/aerzteblatt.de

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