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Ausland

EU-Kommission unterstützt Coronaforschung

Mittwoch, 12. August 2020

/New Africa, stockadobecom

Brüssel – Im Kampf gegen die Coronapandemie und ihre Folgen stellt die EU-Kommissi­on mehr als 20 Forschungsprojekten aus Deutschland und anderen Staaten 128 Millionen Euro zur Verfügung.

Durch die Arbeit sollen Patienten besser überwacht und versorgt, Erkenntnisse über ge­sellschaftliche Folgen der Krise gewonnen und Produktions- sowie Lieferketten medizini­scher Ausstattung beschleunigt werden, wie die Brüsseler Behörde gestern mitteilte.

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Auch sollen Erkenntnisse aus großen Patientengruppen in und außerhalb der EU besser vernetzt werden. Das Geld für die 23 Projekte ist Teil einer Summe von 1,4 Milliarden Euro, die die EU-Kommission bereits vor mehreren Monaten zugesagt hatte.

Die Finanzierung müsse zwar noch endgültig von der EU-Kommission abgesegnet wer­den, die Wissenschaftler könnten ihre Arbeit jedoch bereits aufnehmen, teilte die Behör­de mit.

Dank der Soforthilfe könnten „Forscher schnell Lösungen mit und für Patienten, Pflege­kräfte, Krankenhäuser, lokale Gemeinschaften und Unternehmen entwickeln“, sagte EU-Forschungskommissarin Marija Gabriel.

Aus Deutschland koordinieren die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Frankfurter Goethe-Universität die Arbeit an jeweils einem Forschungsprojekt.

Die Max-Planck-Gesellschaft geht zusammen mit gut einem Dutzend Partnern den unbeabsichtigten Folgen der Coro­naeinschränkungen – gesundheitlich, wirtschaftlich und sozial – nach.

An der Frankfurter Hochschule wird an einem Produkt gearbeitet, das unter anderem die medizinische Überwachung von COVID-19-Patienten vereinfachen soll. © dpa/aerzteblatt.de

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