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Rhön-Klinikum benennt nach Übernahmekampf neue Vorstände

Mittwoch, 12. August 2020

/dpa

Bad Neustadt – Der Krankenhausbetreiber Rhön Klinikum AG hat nach beendetem Über­nahmekampf seinen Vorstand neu aufgestellt. In das Gremium berufen werden zum 15. August Christian Höftberger und zum 1. September Stefan Schranz, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

Beide kommen aus dem Asklepios-Konzern, der seit wenigen Wochen neuer Hauptgesell­schafter ist. Ein Vorstandsvorsitzender wurde zunächst nicht benannt. Bisher sind der ope­rative Vorstand Gunther Weiß und Medizinvorstand Bernd Griewing Mitglieder des Führungsgremiums.

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Vorausgegangenen war ein Übernahmekampf. Asklepios hatte den restlichen Aktionären ein Übernahmeangebot gemacht, der Medizinausrüster B.Braun (Melsungen) als Großak­tio­när hatte abgelehnt und – letztlich erfolglos – versucht, die Übernahme durch Askle­pios zu verhindern.

Im Zuge des Übernahmekampfes hatte auch der bisherige Rhön-Vorstandschef Stephan Holzinger eine Ausstiegsklausel gezogen und das Unternehmen verlassen.

„Die Ernennung ist eine wichtige Grundlage für die strategische Zusammenarbeit beider Unternehmen“, sagte Rhön-Aufsichtsratschef und Firmengründer Eugen Münch.

Rhön-Klinikum, das fünf Klinikstandorte in Deutschland betreibt, darunter die Univer­si­tätskliniken Marburg und Gießen, solle eine eigenständige Rolle an der Seite von Askle­pios spielen. © dpa/aerzteblatt.de

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