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App unterstützt Krebspatienten bei Nachsorge und Sport

Mittwoch, 12. August 2020

/imagecore, stock.adobe.com

Heidelberg – Eine neu aufgelegte App soll Patienten mit einer Diagnose von Brust-, Darm- oder Prostatakrebs bei der Nachsorge unterstützen. Dazu hilft sie bei der Organisa­tion von Arztterminen, vermittelt Adressen und Informationen und enthält zusätzlich ein Bewegungsprogramm.

Entwickelt hat die Anwendung der Onkologische Schwerpunkt Stuttgart und der Krebs­verband Baden-Württemberg.

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„Bewegung und Sport sind während und nach einer Krebserkrankung die beste beglei­tende Therapie“, erläuterte Joachim Wiskemann, Leiter der Arbeitsgruppe Onkologische Sport- und Bewegungstherapie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und Universitätsklinikum Heidelberg, wo das Bewegungsprogramm für die Nachsorge-App entwickelt wurde.

Bewegung und Sport könnten beispielsweise das Risiko einer erneuten Erkrankung sen­ken, das Fatiguesyndrom der anhaltenden Müdigkeit reduzieren oder Probleme mit dem Lymphsystem mildern.

„Das sind alles Faktoren, die sich auf die Lebensqualität der Krebspatienten auswirken und darauf, wie schnell sie nach der Erkrankung wieder arbeiten können“, so Wiskemann.

Die Nachsorge-App unterstützt Krebspatienten zudem dabei, Termine zu organisieren und wichtige Informationen an einem Ort zu bündeln. In der App ist dafür der individuell em­pfohlene Nachsorgerhythmus hinterlegt. Patienten können diesem weitere eigene Arzt­ter­mine hinzufügen. Ein individuell zu verwaltender Medikamentenplan erinnert Patien­ten an die Einnahme.

Auch Arztberichte und Befunde können in der App hinterlegt und direkt in eine persön­li­che Patientenakte integriert werden. Darüber beinhaltet die Anwendung Informationen zur Nachsorge sowie für Krebspatienten relevante aktuelle Veranstaltungshinweise und zentrale Kontaktadressen. Eigene Adressen können die Nutzer ebenfalls hinzufügen.

„Die App funktioniert offline. Es werden keine Daten ohne eine aktive Einwilligung der Nutzer an den Server übermittelt“, informiert das NCT zudem. © hil/aerzteblatt.de

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