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Ausland

Frankreich meldet mehr als 3.000 neue Coronainfektionen

Montag, 17. August 2020

/picture alliance, Olivier Corsan, MAXPPP

Paris – Frankreich hat gestern den zweiten Tag infolge mehr als 3.000 Ansteckungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 binnen 24 Stunden verzeichnet. Wie die französischen Ge­sundheitsbehörden mitteilten, wurden 3.015 neue Infektionen ge­meldet.

Diese Zahl liegt etwas unter den 3.310 Neuinfektionen am vergangenen Samstag – die höchste Zahl an Ansteckungen seit Mai. Die Zahl der Intensivpatienten liege demnach unverändert bei 376.

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Bereits in der vergangenen Woche erklärte die französische Regierung Paris und das De­partement Bouches-du-Rhône in der Präfektur Marseille zum Corona-Hochrisikogebiet.

Mit mehr als 30.400 Coronatoten zählt Frankreich zu den schwer von der Pandemie be­troff­e­nen Ländern in Europa. Seit dem Ende der strengen Ausgangsbeschränkungen im Mai steigen die Fallzahlen wieder an. Insgesamt registrierte Frankreich bisher mehr als 218.000 laborbestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2.

Großbritannien hatte aufgrund der steigenden Infektionszahlen vorgestern eine Quaran­tänepflicht für Rückkehrer aus Frankreich eingeführt. Auch die Niederlande haben ihre Reisewarnungen für Frankreich, und Spanien sowie Belgien, verschärft. Wer aus diesen Ländern in die Niederlande einreist, soll für 14 Tage in Heim-Quarantäne.

Paris setzt unterdessen weiter auf das Tragen einer Maske. „Nichts ist unmöglich“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Anne Souyris heute mit Blick auf eine generelle Maskenpflicht in der gesamten Stadt.

„Das Wichtigste ist, dass in dicht besiedelten Ge­bieten Pariser und Touristen die Maske aufsetzen. Das ist noch nicht der Fall“, sagte Souyris, die in Paris für Gesundheit zuständig ist, dem Sender BFMTV. Wenn die Menschen das nicht verstehen würden, müsste man die Maskenpflicht überall einführen.

Frankreichs Hauptstadt wurde Ende vergangener Woche als corona-aktive Zone einge­stuft. Das heißt, dass die Zahl der aktiven Fälle besonders hoch ist. Gleichzeitig sind aber Krankenhäuser und Intensivstationen nicht überlastet. Die Stadt hatte im Zuge dessen die Maskenpflicht unter freiem Himmel ausgeweitet.

Masken sind nun etwa auch auf der Prachtmeile Champs-Élysées und in zahlreichen Vier­teln Pflicht. Zuvor galt das nur in vereinzelten Straßen. Die Stadt hängt auch vermehrt Plakate auf, um die entsprechenden Bereiche zu kennzeichnen. Wer sich nicht an die neue Regelung halte, müsse zumindest im Moment noch keine Geldstrafe zahlen, so Souyris. © afp/aerzteblatt.de

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