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Politik

Keine Kran­ken­ver­siche­rung: SPD-Fraktion will Behandlung sicherstellen

Montag, 17. August 2020

/dpa

Berlin – Die SPD im Bundestag fordert mit Blick auf die steigende Zahl von Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung einen Finanzierungsfonds für deren Behandlung.

„Die Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung werden nur bei akuten Schmerzzuständen und Unfällen behandelt. Das reicht nicht aus“, sagte SPD-Fraktionsvize Bärbel Bas dem Redak­tionsNetzwerk Deutschland (RND) vorgestern. Werden chronische Erkrankungen nicht be­handelt könne dies lebensbedrohlich sein, betonte Bas.

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Die Politikerin regte eine bundesweite „Clearingstelle“ an, bei der Betroffene ihren Versi­cherungsstatus klären könnten. „Darüber hinaus kann ein Fonds sinnvoll sein, der die notwendige Behandlung bis zur Klärung des unklaren Versicherungsstatus übernimmt.“

In Deutschland gibt es immer mehr Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung. Waren es 2015 noch 79.000 Betroffene, so gab es im vergangenen Jahr 143.000 Menschen ohne Kran­ken­versicherung im Land. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat.

Die Linke im Bundestag machte darauf in einem Bericht der Saarbrücker Zeitung auf­merk­sam. Die Linke-Sozialpolitikerin Sabine Zimmermann hatte darin die Bundesregie­rung aufgefordert, das Recht auf medizinische Versorgung zu gewährleisten. © dpa/aerzteblatt.de

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