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Politik

Mehr Geld für Sozialhilfe ausgegeben

Dienstag, 18. August 2020

/picture alliance, ZB, Sascha Steinach

Wiesbaden – Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Der Staat gab netto 32,8 Milliarden Euro aus – und damit 5,8 Prozent mehr als 2018, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte.

Dabei geht es um Leistungen nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuchs. 19,3 Milli­ar­den Euro davon entfielen auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, das wa­ren 6,7 Prozent mehr. Dazu zählen zum Beispiel Leistungen der medizinischen Rehabilita­tion oder zur Teilhabe am Arbeitsleben.

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Für die Hilfe zur Pflege wurden den Statistikern zufolge 3,8 Milliarden Euro verwendet (plus 8,8 Prozent). In die Hilfe zum Lebensunterhalt flossen mit 1,5 Milliarden Euro etwas weniger Gelder als 2018 – minus 0,3 Prozent.

Insgesamt 1,3 Milliarden Euro (plus 3,8 Prozent) wurden in die Hilfen zur Gesundheit ge­steckt, zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten sowie in die Hilfe in ande­ren Lebenslagen. Damit können in schwierigen Situationen beispielsweise Haushalts­hil­fen bezahlt werden.

Die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung beliefen sich auf 6,9 Milliarden Euro. Das war ein Anstieg um 3,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018. Diese Angaben stammen den Statistikern zufolge vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. © dpa/aerzteblatt.de

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