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Ärzteschaft

KBV stellt Kommunikationsdienst kv.dox vor

Montag, 24. August 2020

/utah778, stock.adobe.com

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat Informationen zu ihrem Kom­mu­nikationsdienst kv.dox vorgestellt. Mit dem Dienst können Ärzte und Psychotherapeu­ten Arztbriefe und andere sensible Gesundheitsdaten sicher elektronisch versenden.

Im Rahmen der Telematikinfrastruktur (TI) werden im Gesundheitswesen KIM-Dienste etabliert. KIM steht für sichere „Kommunikation im Medizinwesen“. Künftig soll der ge­samte elektronische Austausch von Patientendaten im Gesundheitsbereich über diese Dienste laufen. Nutzer sind Praxen, Krankenhäuser, Apotheken und weitere künftige Nut­zer der TI.

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Die KBV wird im Spätsommer dieses Jahres ihren KIM-Dienst – kv.dox – auf den Markt bringen. Er wird mit allen anderen KIM-Diensten kompatibel sein – unabhängig vom An­bieter – und zu jedem Praxisverwaltungssystem passen.

„Sie können damit direkt aus Ihrem PVS Dokumente versenden – an den ärztlichen Kolle­gen genauso wie an den Apotheker oder Ihre Kassenärztliche Vereinigung. Das Beson­de­re: Anders als bei einem herkömmlichen E-Mail-Programm sind bei kv.dox sensible Pa­tienten- und Arztdaten sicher und zuverlässig geschützt“, informiert die KBV.

Mit kv.dox können Ärzte so viele Nachrichten, Arztbriefe oder AU-Bescheinigungen digital versenden, wie erforderlich und gewünscht. Eine Mengenbeschränkung existiert nicht.

Die KBV hat mit dem GKV-Spitzenverband eine Finanzierungsvereinbarung für die KIM-Dienste abgeschlossen. Folgende Beträge sind vorgesehen: 100 Euro für die Einrichtung des Dienstes und 23,40 Euro für die laufenden Betriebskosten pro Quartal je Praxis. Die Kosten für den KIM-Dienst kv.dox sind laut der KBV damit vollständig gedeckt. © hil/aerzteblatt.de

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