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Vermischtes

Große Zustimmung der Bevölkerung für SARS-CoV-2-­Schutzmaßnahmen

Mittwoch, 26. August 2020

/picture alliance, Tobias Steinmaurer, picturedesk.com

Berlin – Die überwiegende Mehrheit der Bürger hält die beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des SARS-CoV-2-Virus für angemessen. In einer Umfrage des Bundesinstitu­tes für Risikobewertung (BfR) gaben mehr als 90 Prozent der Befragten an, sich an die AHA-Regeln (Abstand, Händewaschen, Alltagsmaske) zu halten.

„Die hohe Zustimmung zu den Maßnahmen deutet darauf hin, dass sich die Bevölkerung der Risiken durch das Virus nach wie vor bewusst ist“, kommentierte BfR-Präsident Andre­as Hensel.

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Bei der Frage nach den persönlich umgesetzten Schutzvorkehrungen gaben neun von zehn Personen an, Abstand zu anderen Personen zu halten. Gründliches Händewaschen hätten der Umfrage zufolge 93 Prozent in ihre tägliche Routine aufgenommen. Zudem würden 94 Prozent einen Mund- und Nasenschutz tragen, um sich und die Familie zu schützen. Staatliche Anordnungen würden 91 Prozent der Befragten befolgen.

In den vergangenen sechs Wochen schwankten jeweils die Zustimmungswerte zur Mas­ken­pflicht hingegen zwischen 80 und 92 Prozent. Aktuell befürworteten 87 Prozent der Bürger eine Pflicht zum Tragen einer Maske.

Großes Verständnis zeigten 91 Prozent der Befragten gegenüber der Testpflicht für Rei­serückkehrer. Allgemeine Abstandsregeln wurden von 89 Prozent der Befragten ange­nommen. Mehr als 80 Prozent stimmten zudem den Absagen von Veranstaltungen und Einschränkungen in Kulturbetrieben zu.

Sorgen nehmen zu, gefühlte Informiertheit nimmt ab

Die Befragung zeigte jedoch auch, dass die Beunruhigung über mögliche Folgen der Pan­de­mie auf ihre körperliche und psychische Gesundheit anstieg. Auch soziale Beziehungen stünden zunehmend unter Druck.

Während hierbei in der Altersgruppe der über 60-Jährigen die körperliche Gesundheit im Vordergrund stand, sah die Gruppe der 14- bis 39-Jährigen eher ihre sozialen Beziehun­gen belastet. In der Gruppe der 40- bis 59-Jährigen hingegen hielt sich die Angst vor so­zi­a­len wie körperlichen Auswirkungen die Waage. Diese Altersgruppe schrieb darüber hi­naus den Sorgen um ihre wirtschaftliche Lage mehr Bedeutung zu.

Die Selbsteinschätzung des eigenen Informationsstands zum Thema SARS-CoV-2 zeigte einen leichten Abwärtstrend. Im Vergleich mit den Umfragen der vergangenen Wochen nahm seit Anfang Juni das Gefühl der Bürger, gut informiert zu sein, von 65 Pro­zent auf nunmehr 52 Prozent ab.

Auch die Bewertung der Medienberichterstattung hat sich verändert. Rund ein Dritt­el der Bevölkerung (29 Prozent) hält die Berichterstattung für „übertrieben“. Vor sechs Wochen hatten noch 39 Prozent diese Bewertung getroffen.

Dabei gab es Unterschiede zwischen den Altersgruppen: Unter den 14- bis 39-Jährigen fanden 36 Prozent die Darstellung der Medien „übertrieben“. Bei den 40- bis 59-Jährigen waren es 29 Prozent, die diese Einstellung teilten.

Im Gegenzug gab jeder zehnte Befragte dieser mittleren Altersgruppe an, die Medien würden in ihren Berichten „verharmlosen“. In der ältesten Teilnehmergruppe beschrieben 21 Prozent die Berichte als „übertrieben“ und sechs Prozent als „verharmlosend“. © jff/aerzteblatt.de

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Avatar #759489
MITDENKER
am Freitag, 28. August 2020, 15:19

PS: Einmal mehr etwas Beruhigendes...

... zeigt die von mir weiter unten verlinkte Studie. Aber es sollte auch breiter kommuniziert werden, denn nur dann kann der Bürger sagen: "Ok, lockert mal wieder die Massnahmen", denn die Medien halten den Bürger im Dauerpanik-Modus; breit wird über einzelne positiv Gesteste berichtet; es ist ein Trauerspiel:
https://tkp.at/2020/08/20/dauerhafte-t-zellen-immunitet-nach-symptomlosen-oder-milden-corona-infektionen-bestaetigt/
Avatar #759489
MITDENKER
am Freitag, 28. August 2020, 15:13

Ein ehrlich-offenes Wort von Dr. Pommer

Dr. Pommer - Hut ab! Danke.
Es wird wirklich Zeit, dass mehr aus den Kreisen der Ärzteschaft gegen die überzogenen und zu lange andauernden Restriktionen das Wort erheben. Es wird ja nur noch verantwortungspanischen Politikern (Lauterbach & Co) und einigen Virologen geglaubt. Schließlich sind es u.a. auch die Ärzte, die die Lockdown-Folgen ausbaden müssen - da droht ein heisser Herbst, denn eines ist klar: Richtig verantwortlich kann nur derjenige handeln, der jeden Patienten mit einem kleinen Schnupfen entweder in Quarantäne steckt oder 1x pro Woche testet (PCR). Oder am besten beides. Denn - es könnte ja ein Covid-19-Fall sein!!!!
Avatar #88255
doc.nemo
am Freitag, 28. August 2020, 12:39

Zumindest gefühlt nachvollziehbar

Zumindest gefühlt kann ich das Ergebnis der Umfrage durchaus nachvollziehen. In meinem perönlichen und beruflichen Umfeld gelten Reiserückkehrer und Anti-Corona-Demonstranten (vor allem letztere) inzwischen als moralisch minderwertige Subjekte.
Avatar #745246
Andre B.
am Freitag, 28. August 2020, 12:23

@Dr. Peter Pommer - !00% Zustimmung

Ich möchte mich den Worten von Herrn Dr. Pommer zu 100% anschließen!
Avatar #736261
Dr. Peter Pommer
am Donnerstag, 27. August 2020, 09:13

keine Zustimmung

ich halte mich freilich auch an die Regeln, weil ich keine Schwierigkeiten haben will und weil ich es mir nicht leisten kann, mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Mit ZUSTIMMUNG hat das absolut GAR NICHTS zu tun!
LNS
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