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Ärzteschaft

SARS-CoV-2-Infektion bei KV Brandenburg

Freitag, 28. August 2020

Potsdam – In der Verwaltung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) gibt es eine erste nachgewiesene Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Das hat die KV­BB heute mitgeteilt.

Zum Schutz der Mitarbeiter habe man sofort Maßnahmen ergriffen, die deutlich über die RKI-Richtlinien und die üblichen Maßnahmen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes hi­nausgingen, sagte KVBB-Chef Peter Noack.

Alle Beschäftigten hatten die Möglichkeit gehabt, sich gestern und heute freiwillig und für sie kostenfrei im Haus der Brandenburgischen Ärzteschaft auf eine Infektion testen zu lassen. Die große Resonanz auf das freiwillige Angebot habe gezeigt, dass dies ein rich­tiger Schritt gewesen sei, so die KVBB.

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Wie ein KVBB-Sprecher dem Deutschen Ärzteblatt sagte, haben mehr als 250 Mitarbeiter die Möglichkeit genutzt. Bis gestern Abend wurde bei rund 90 Mitarbeiter ein Abstrich genommen. Heute bei mehr als 160. Darüber hinaus hätten die Ärztekammer Branden­burg und auch andere Unternehmen im Haus die Gelegenheit gehabt, sich testen zu lassen.

Mitarbeiter, die einen engen Kontakt zur infizierten Person hatten, sind laut KVBB sofort ins Homeoffice gegangen. Die Gesundheitsämter sowie das Ge­sund­heits­mi­nis­terium als Aufsichtsbehörde seien über die Schritte informiert worden.

Bisher liegen noch nicht alle Ergebnisse vor. Die Tests von gestern seien aber alle nega­tiv ausgefallen, so der Sprecher. Mit den weiteren Ergebnissen sei im Verlauf des Wochen­en­des zu rechnen. Auswirkungen für Ärzte und auf den ärztlichen Bereitschafts­dienst 116117 erwartet er nicht. Der Betrieb der KVBB sei sichergestellt.

Das einmalige freiwillige Testangebot ist ein Baustein des umfangreichen Hygienekon­zep­ts bei der KVBB. Grundsätzlich gilt demnach das Abstandsgebot von 1,5 Metern, Sitz­plätze in Besprechungsräumen sind reduziert und gekennzeichnet.

Seit dem 25. August gilt zusätzlich die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im gesamten Gebäude – mit Ausnahme des Arbeitsplatzes und gekennzeichneter Sitzplätze im Konferenzbereich. Händedesinfektionsmittel stehen im Gebäude zur Verfügung.

Darüber hinaus wurden und werden alle nicht unbedingt notwendigen Veranstaltungen abgesagt bzw. als Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt. Das gilt auch für die Klausur der Ver­tre­ter­ver­samm­lung, des Parlaments der KVBB, die am Wochenende stattfinden sollte. © may/EB/aerzteblatt.de

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