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Neuer Arbeitsbereich soll Allgemeinmedizin der Uni Magdeburg stärken

Dienstag, 1. September 2020

/contrastwerkstatt, stock.adobe.com

Magdeburg – Ein neuer Arbeitsbereich namens „Hausärztliche Aus- und Weiterbildung in der regionalen Allgemeinmedizin (Hawira)“ an der Universitätsmedizin Magdeburg soll die Allgemeinmedizin an der Hochschule und in der Region stärken.

Hawira soll zum einen das Kompetenzzentrum für Allgemeinmedizin Sachsen-Anhalt leiten und zugleich die Betreuung der „Klasse Hausärzte“ an der Hochschule über­neh­men. „Um den Nachwuchs möglichst früh zu erreichen, setzen wir bereits bei unseren Medizin­studierenden an“, erklärte der Dekan der Medizinischen Fakultät, Hermann-Josef Roth­kötter.

Man biete einen frühen Patientenkontakt, konkrete Einblicke in die Arbeit des Allgemein­mediziners und eine Eins-zu-Eins-Betreuung mit einem Mentor. Das brauche regionale Arztnetzwerke die sich im neuen Arbeitsbereich am besten organisieren ließen.

„In der Klasse Hausärzte begleiten wir Studierende quasi vom ersten bis zum letzten Studientag. Das ist enorm zeitaufwendig“, sagte Robin John, einer der Leiter des neuen Arbeitsbereiches. Er zeigte sich überzeugt, dass es sich langfristig auszahle und die künftige medizinische Versorgung – insbesondere auf dem Land – ein Stück weit sicherer mache.

Wer ab Herbst 2020 einen Medizinstudienplatz über die Landarztquote erhält, ist zur Teilnahme an der „Klasse Hausärzte“ verpflichtet. Alle anderen Medizinstudierenden können auf freiwilliger Basis ebenfalls teilnehmen. Der erste Jahrgang der „Klasse Hausärzte“ hat im Herbst 2019 sein Studium aufge­nommen. © hil/aerzteblatt.de

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