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Politik

Unionsfraktion im Bundestag will 5.000 neue Medizinstudienplätze

Dienstag, 1. September 2020

/dpa

Berlin – Der Fraktionsvorstand von CDU und CSU fordert 5.000 zusätzliche Studien­plätze für Humanmedizin. Dies geht aus einer Beschlussvorlage für die morgige Klausu­rsitzung des Vorstandes der größten Fraktion im Bundestag hervor, die dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt.

In dem Papier des Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus (CDU) heißt es, dass es mehr Studienplätze benötige, damit „eins der besten Gesundheits­systeme der Welt“ erhalten bleibt und mehr junge Menschen in Kliniken, Arztpraxen und dem öffentlichen Gesund­heitsdienst arbeiten.

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„Wenn man sich die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, neue Arbeitszeitmodelle und die alternde Gesellschaft vor Augen führt, wird klar, dass mehr Ärzte ausgebildet wer­den müssen“, heißt es aus dem Fraktionsvorstand. „Wir müssen bereits jetzt Vorsorge treffen für 2030, wenn die Ärztegeneration der Babyboo­mer in den Ruhestand geht.“

Die Forderung ist Teil eines Zukunftsplanes für mehrere Politikfelder, den der Fraktions­vor­stand morgen in Berlin beschließen will. Für die Finanzierung und Einrichtung von Studien­plätzen sind allerdings die Bundesländer zuständig. Derzeit gibt es rund 10.000 Studienplätze in Humanmedizin in Deutschland. © bee/aerzteblatt.de

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