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Künstliche Intelligenz soll Thrombosediagnostik unterstützen

Mittwoch, 2. September 2020

/Aleksey Khripunkov, stock.adobe.com

Lübeck – Ein neues Verfahren soll unter Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) dazu bei­tragen, Beinvenenthrombosen einfacher und schneller zu diagnostizieren.

Dafür hat das Startup ThinkSono ein intelligentes System entwickelt, das Ultraschallbil­der automatisch erkennen und Ärzten bei der richtigen Positionierung und Führung des Ultraschallkopfes helfen soll.

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An der Universität zu Lübeck wird nun in Zusammenarbeit mit ThinkSono und dem Uni­versitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) überprüft, wie sich die Technologie in den klinischen Alltag einbinden lässt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit rund 875.000 Euro.

„Die Automatisierung bildgebender Methoden ist auf dem Vormarsch – und in diesem Projekt geht es darum, die Herausforderungen der praktischen Anwendung besser zu ver­stehen und mittels Deep Learning Ansätzen zu verbessern“, erläuterte Mattias Heinrich vom Institut für Medizinische Informatik.

„Eine besondere Stärke in diesem Projekt ist, dass Informatik, Ethik und Psychologie zu­sammenarbeiten“, ergänzt Christian Herzog, Leiter des Ethical Innovation Hubs an der Universität zu Lübeck, einer Kooperation des Instituts für Medizinische Elektrotechnik und des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschafts­forschung.

So könne Technik auf gesellschaftliche Bedarfe und ethische Aspekte noch während der Entwicklung reagieren. Ziel des Projekts sei es, zu verstehen, wie eine solche Technologie sich bei Patienten, Ärzten und anderen Beteiligten auswirke. © hil/aerzteblatt.de

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