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Politik

Verzögerungen bei Testergebnissen von bayerischen Flughäfen

Freitag, 4. September 2020

/picture alliance, Frank Hoermann, Sven Simon

München – Bei der Übermittlung der Ergebnisse von Coronatests, die an bayerischen Flughäfen gemacht wurden, gibt es Verzögerungen. Das teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gestern Abend mit.

Bei den Proben seien – mit Blick auf die Übermittlung in einem Zeitraum von 48 Stunden – ab dem 29. August „wachsende Rückstände bei der Befundübermittlung erkannt“ worden, teilte eine Sprecherin gestern Abend mit.

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Von der jüngsten Panne bei der Übermittlung von Testergebnissen in Bayern sind rund 10.000 Menschen betroffen, sagte ein Sprecher des bayerischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums heute in München.

Grund für die Verzögerung sei „ein Schnittstellenproblem in der Datenverarbeitung“ beim verantwortlichen Dienstleister Ecolog, so das LGL. Es bestehe jedoch kein Problem bei der Zuordnung von Probendaten zu Personendaten.

Ecolog betonte dem Landesamt zufolge, dass die Befundübermittlung zwar derzeit einge­schränkt, aber kontinuierlich erfolge. Der Ministerium zufolge sind die technischen Prob­leme seit dem Nachmittag behoben.

Schon in der Vergangenheit hatte es Verzögerungen an mehreren Teststellen in Bayern gegeben. Mitte August war bekannt geworden, dass Zehntausende Menschen tagelang auf das Ergebnis ihrer Coronatests gewartet hatten. Mehr als 900 positiv Getestete hatten nur erheblich verspätet von ihrer Infektion erfahren, 46 gar nicht.

Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) war daraufhin massiv in die Kritik geraten. Ihren Aussagen zufolge waren vor allem die Teststationen an den Autobahnen von den Problemen betroffen. Doch auch an Flughäfen kam es bereits in der Vergangen­heit zu Verzögerungen.

So teilte das Ge­sund­heits­mi­nis­terium vor knapp zwei Wochen mit, dass es in der An­fangs­zeit auch an bayerischen Flughäfen zu einzelnen Verzögerungen gekommen sei. Systematische Probleme hätten jedoch nicht vorgelegen. © dpa/aerzteblatt.de

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