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Medizin

Gesichtsmasken bei kurzfristiger hoher Arbeitsbelastung: Kein klinisch relevanter Einfluss auf Blutgaswerte

Freitag, 11. September 2020

/Pavel Kasak, stock.adobe.com

Der Einsatz gängiger Gesichtsmasken bei kurzfristig hoher Arbeitsbelastung führt zu einer messbaren, aber klinisch nicht relevanten Veränderung der Blutgaswerte im Vergleich zur maskenfreien Belastung.

Bezüglich der Veränderung der Vitalparameter Atemfrequenz, Herzfrequenz und Blutdruck gibt es nur geringfügige Unterschiede bei den untersuchten Masken. Dies zeigt ein aktueller Research Letter im Deutschen Ärzteblatt (Arztebl Int 2020; 117: 674-5; Online First).

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In einer Studie wurden freiwillige Teilnehmer aus einer Krankenhausbelegschaft ohne Maske und unter Verwendung verschiedener Maskentypen (FFP2-Maske, chirurgische Mund-Nasen-Schutzmaske, Stoffmaske) mittels Fahrradergometrie arbeitstypischen Belastungssteigerungen unterzogen. Die maskenspezifischen Differenzen für den transkutanen CO2-Partialdruck und die pulsoxymetrische O2-Sättigung blieben gering.

Allerdings klagten 14 der 24 Probanden über Beschwerden; insbesondere weniger trainierte Personen verspürten vor allem unter FFP2-Maske Dyspnoe, Kopfschmerzen, Hitzegefühl oder Schwindel.

Inwieweit hierbei somatische oder psychische Faktoren eine Rolle spielten, blieb ungeklärt. Den Autoren scheinen Gesundheitsrisiken bei krankenhaustypischer Arbeitsbelastung unwahrscheinlich. © tg/aerzteblatt.de

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Avatar #760158
wilhem
am Montag, 14. September 2020, 13:36

Warum so agressiv?

da ist eine Studie zusammengefasst worden, nicht mehr und nicht weniger und was hat das mit Fake NEws zu tun?
Avatar #732154
Christamüller
am Montag, 14. September 2020, 13:30

Fake-News-ARD-ZDF-Maischberger & CO

Es ist bedauerlich, daß das Ärzteblatt seine Fachleser mit derartig flacher COVIDIOTEN-Propaganda über Atemgasentwicklung & Hämodynamik unter FFP2 Masken versorgt. Dieses Thema ist Prüfungsgegenstand Physiologie 4. Semester Medizinstudium. Die Arbeitsschutzorganisationen BRD (Berufsgenossenschaften) und USA (EPA, National Institute for Occupational Safety NOISH) haben seit mehr als 20 Jahren die Auswirkungen von Atemschutzmasken (3M N95 = FFP2) hinsichtlich Kohlendioxyd, Sauerstoff, cerebraler Haemodynamik, im Zusammenhang mit Arbeitstechniken bei Versicherten untersucht aus Medizin, Polizei, Berufsfeuerwehr, Reinraumtechnologie, Pharmazeutik etc. Bei versicherter Arbeit mit Tragen bis zu 5 min kommt es bei vormals 80% symptomfreier Träger zur Ausbildung pulsativer Kopfschmerzen (Alter: 20 Jahre – 40 Jahre), die sich bei Personen mit Kopfschmerz in der Anamnese verstärken. Der End-Ausatmungs-Kohlendioxyd-Partialdruck nimmt signifikant zu bei den Maskenträgern mit Folge einer Hyperkapnie.
Der plötzlich auftretende pulsatile Kopfschmerz ist höchstwahrscheinlich die Folge des durch transzerebrale Doppler gemessene Abnahme des Bayliss-Reflexes (3) der cerebralen Arterien (A. cerebi media Stromgebiet) mit Abnahme des „pulsatilen Index“ auf Grund der Hyperkapnie . Wie jeder Medizinstudent weiß, bewirkt der Anstieg des Pa CO2 um 1 mmHg einen Anstieg des Blutflusses in der A cerebri media um ca 3% bis 6% Blutfluß. Anstieg bedeutet jedoch nicht auch Anstieg der Sauerstoffversorgung des cerebralen Gewebes, mit Erhöhung der Kognito-motorischen Leistungen, da der O2-ANstieg auf einer Hyperkapnie beruht bei Maskenträgern, mit einer alveolaren Verdrängung des Einatmungs-Sauerstoff. Wer schon einmal innerhalb kurzer Zeit von Meereshöhe auf 2000 m angestiegen ist, kennt die Symptome. Tibetaner (3500 m), Andenbewohner (4000 m) adaptieren langsam an die Hypoxie / Hyperkapnie, und wechseln nicht 5 min-wechselschichtig Maske-auf / Maske ab, d.h. Atem-Gas-Zustand „3000 m“ gegen Atem-Gas-Zustand „Meereshöhe“.
Was schreibt das autonome Recht der gesetzlichen Unfallversicherung (SGB VII) vor für derartige Arbeitsplätze: Organisation / Lüftung hat höchste Priorität, Schutzausrüstung mit Maske kommt als Letztes. Das bedeutet: wo Lüftung machbar ist, dann Lüftung – und NICHT Maske. Das gilt ganz besonders für Lehranstalten, Uni-Schule-Berufsausbildung, Kindergarten, die unter dem – gesetzlichen - Schutz von SGB VII §2 §15 stehen.
Was bedeuten diese Erkenntnisse aus dem Physikum-Prüfungsstoff? Im Falle einer tatsächlichen Infektionsgefährdung: Distanz & Lüftung.
Senioren mit inherenter Abnahme der Elastizität des Lungengewebes, Herz-Kreislauf-Vorbelastungen, Hämodynamischen Störungen, neuro-psychiatrischen Störungen, sollten sich nicht zusätzlich einer durch Atemschutzmasken induzierten Hyperkapnie aussetzen, da hier der wirtschaftliche Schaden größer ist als der Nutzen.
Auch bei Polizisten, in der Regel junge, gesunde Menschen, sollte das Tragen von 3M N95 = FFP2 Masken kritisch beleuchtet werden, zumal diese in voller Kampfausrüstung zusätzlich bis zu 30 kg Gewicht tragen müssen, und dementsprechende Haltearbeit verrichten. Nur noch zum "Ablachen" sind die mit Nationalflagge versehenen Baumwollmasken aus ausrangierten Unterhosen zu bewerten. In Kriegszeiten ist das selbstverständlich anders. Aber gerichtlich genehmigte Demonstrationen sind nicht einmal kriegsähnlicher Zustand.
Die TRBA 250 Nr 4 mit Anhang 7 Nr 4 macht Vorgaben für den -tatsächlichen – Pandemiefall für Versicherte der Medizinberufe.
Literatur:
Silbernagl, Taschenatlas der Physiologie, Seite 212 ff
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7398036/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7159726/

Avatar #642541

am Sonntag, 13. September 2020, 18:57

Verkeimung

Die Regel ist nun aber die Dauerbelastung, da wird man ganz andere Werte finden.
Und wann wird endlich einmal der mikrobielle Befall verschiedener Masken nach unterschiedlicher Tragedauer untersucht. Der Fehlgebrauch ist ja gar nicht zu vermeiden im Alltag - er dürfte die Regel sein. Ob dann ein gefundener mikrobieller Befall, egal ob Viren, Bakterien, Pilze dann klinische Relevanz hat, steht auf einem anderen Blatt. Dass gar nicht untersucht wird ist unbefriediegend die Schlußfolgerung liegt nahe: man wird schon wissen warum man NICHT untersucht...
Avatar #704985
lucalino2
am Samstag, 12. September 2020, 16:53

Doch BGA-Veränderungen durch Tragen einer Maske bei Belastung?

Wie mein Vorredner schon erläutert hat, treten bei der HÄLFTE der Probanden Beschwerden auf !
Betrachtet man die geklagten Symptome, kann durchaus eine klinisch wirksame Hyperkapnie vorliegen.
Im RTW lassen wir die Patienten bei Hyperventilation (pCO2 niedrig) ja auch nach wenigen Minuten wirksam in die Hyperventilationsmaske (Plastiktüte) atmen.
Avatar #32615
ahierl
am Freitag, 11. September 2020, 23:43

Der Titel ist irreführend, da 50% über Beschwerden klagen!

Bitte ändern sie den Titel des Beitrags, so dass er nicht irreführend ist. Immerhin klagen 50% der Maskenträge über relevante Beschwerden. Auch die Schlussfolgerung, es gäbe keine Gesundheitsrisiken ist fragwürdig, da offensichtlich Beschwerden auftreten und sollte zumindest in ihrem Artikel kurz diskutiert werden.
LNS

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