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Zum Ferienende weiter großer Andrang bei Coronateststelle auf A5

Montag, 14. September 2020

/picture alliance, MAXPPP, Vincent Voegtlin

Neuenburg – Die Coronateststelle an der Autobahn 5 bei Neuenburg (Breisgau-Hochschwarzwald) hat zum Ferienende in Baden-Württemberg nochmals starken Andrang von Reiserückkehrern verzeichnet. Die Polizei musste Hunderte Testwillige weiterleiten, um einen Rückstau auf der Autobahn zu vermeiden.

Besonders viele Menschen kamen aus dem Südwesten, wo heute die Schule wieder beginnt, wie Andreas Formella, Vizegeschäftsführer des DRK-Landesverbands, gestern sagte.

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„Bei vielen, die Anfang der Woche wieder arbeiten wollten, war das Unverständnis groß.“ Die Zahlen an der Teststation waren bereits gestiegen, nachdem das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch weite Teile Frankreichs zu Risikogebieten erklärt hatte.

Am vergangenen Freitag wurden laut DRK mehr als 2.100 Menschen getestet, 500 bis 600 aus Platzgründen abgewiesen; vorgestern waren es ebenfalls mehr als 2.100 Getestete und 500, die weitergeleitet wurden.

Für gestern wurde mit ähnlichen Werten gerechnet. Autofahrer warteten bis zu einer Stunde auf den Abstrich. Innerhalb von mindestens 48 Stunden können sie das Ergebnis abrufen.

Menschen, die an der Rastanlage mit der Station vorbeigewunken worden sind, können sich in anderen Testzentren oder in Schwerpunktpraxen testen lassen. Da der Abstrich für Reiserückkehrer aus Risikogebieten innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise vorge­nom­men werden kann, müsse er nicht zwingend auf der Rückfahrt aus dem Urlaub erfolgen, betonte das DRK.

Die Teststelle in Neuenburg zählt von der Eröffnung am 14. August bis zum Sonntag­nachmittag über 55.000 getestete Menschen. Das Angebot kostenfreier Coronatests für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten endet morgen. Ab dann steht diese Möglichkeit nur noch Rückreisenden aus Risikogebieten zur Verfügung.

Die Teststelle auf der A5 ist nach DRK-Angaben noch bis 30. September für diese Perso­nen­gruppe geöffnet. Nach der Hauptreisezeit müssen laut Ge­sund­heits­mi­nis­terium die Kapazitäten der Helfer, Ärzte und des Laborpersonals gezielt für die Menschen eingesetzt werden, die einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

Dies seien etwa Erzieherinnen, Lehrer sowie Menschen, die in Pflegeheimen arbeiten und leben, erläuterte Ressortchef Manne Lucha (Grüne). Wer aus Nicht-Risikogebieten zurück­kommt, soll laut Lucha die nächsten zwei Wochen vorsichtig sein, soziale Kontakte redu­zieren und die Hygieneregeln strikt beachten. © dpa/aerzteblatt.de

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