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Ausland

WHO Europa würdigt Gesundheitspersonal

Montag, 14. September 2020

WHO-Regionaldirektor Hans Kluge /picture alliance, AA, Aytug Can Sencar

Kopenhagen – Das Europabüro der Welt­gesund­heits­organi­sation WHO hat die Arbeit von Krankenschwestern, Ärzten und weiteren Mitarbeitern des Gesundheitssektors im Coronakampf gewürdigt.

„Wie in jeder Katastrophe haben wir Opfer und Helden“, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge heute zum Auftakt der diesjährigen Haupt­ver­samm­lung der in Kopenhagen ansässigen WHO Europa.

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Während er den Betroffenen sowie hart getroffenen Gemeinden und Ländern seine Anteil­nahme ausspreche, wolle er auch die Leistungen vieler Kämpfer an vorderster Front unterstreichen, sagte Kluge.

„Die Helden sind ohne Zweifel die Gesundheits- und Sozialarbeiter, die ihr eigenes Leben geopfert haben, um die Gesellschaft zu schützen“, sagte Kluge. Auch andere wie etwa Lehrer verdienten seinen tiefsten Respekt dafür, die Gesellschaft trotz der Coronapandemie am Laufen gehalten zu haben.

Bei der 70. Jahresversammlung der WHO Europa wollten Ge­sund­heits­mi­nis­ter und andere hochrangige Vertreter der 53 Mitgliedstaaten der Region unter anderem über die Erkennt­­nisse aus der Coronapandemie sprechen. Heute Nachmittag sollte auch über einen neuen Fünf-Jahres-Arbeitsplan diskutiert und abgestimmt werden.

Wegen der Coronapandemie findet die zweitägige Versammlung in diesem Jahr digital und mit reduziertem Programm statt.

Seit Beginn der Pandemie starben in der europäischen Region laut Kluge bis gestern rund 225.000 Menschen im Zusammenhang mit COVID-19, bei knapp 4,8 Millionen Menschen wurde eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen.

Die Pandemie habe Stärken und Schwächen Europas offenbart, sagte Kluge. Die Länder hätten im Kampf gegen COVID-19 unter anderem mehr und mehr auf subnationaler Ebene miteinander zusammengearbeitet. Die Lektionen, die man in der Pandemie gelernt habe – etwa Wege aus einem nationalen Lockdown – seien dabei nicht bloß für die Zukunft wichtig, sondern bereits heute, sagte Kluge.

„Wir müssen Lektionen für die Gegenwart lernen.“ Der Kampf gegen Corona sei dabei kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf. © dpa/aerzteblatt.de

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