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Politik

Bislang knapp 30 Millionen Euro für SARS-CoV-2-Tests der KVen

Dienstag, 15. September 2020

/Koray, stock.adobe.com

Bonn – Für die Coronatests bei asymptomatischen Personen hat das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) zwischen Mitte August und Mitte September insgesamt knapp 24 Millionen Euro aus dem Gesundheitsfonds an die Kassenärztlichen Vereinigungen ausgezahlt.

Bis zum Stichtag am 15. September haben bis auf die KV Saarland alle Kassenärztlichen Vereinigungen Zahlungen laut der Verordnung „zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus“ mit dem BAS abgerechnet, teilte das Amt auf Anfrage des Deutschen Ärzteblattes mit.

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Von der Gesamtsumme entfielen 22,76 Millionen Euro auf labordiagnostische Leistungen – 1,16 Millionen Euro wurden für die ärztlichen Aufwandspauschalen abgerechnet.

Wie eine Sprecherin der BAS betonte, können die zum 15. September erfassten Pauschalen nicht mit den Pauschalen von Juli und August verglichen werden. Die aktuellen Abrechnungen umfassen – im Gegensatz zu den Auszahlungen im Juli und August – auch die Testungen der Reiserückkehrer.

Eine Aufsplittung, welcher Anteil der zum 15. September 2020 erfassten Pauschale auf Testungen der Reiserückkehrer und welche auf „herkömmliche“ Testungen (z. B. auf Anordnung der Gesundheitsämter) fällt, sei nicht möglich, da die Pauschale durch die KVen lediglich in einer Gesamtsumme gemeldet wird.

Bis zum 17. August waren nur etwa 5 Millionen Euro abgerechnet worden. Zur einge­schränkten Vergleichbarkeit spielt neben der vom BAS angemerkten Zielgruppenausweitung auch die verzögerte Abrechnung der KVen eine Rolle: Bis August hatten nur 11 von 17 KVen mit dem BAS Coronatests verrechnet.

Spitzenreiter bei der Abrechnung waren die KV Westfalen-Lippe (5,1 Millionen Euro), die KV Bayern (4,9 Millionen Euro) sowie die KV Hessen (4,65 Millionen Euro). Bei den restlichen KVen schwankten die Beträge zwischen 35.000 Euro (KV Brandenburg) und 2,5 Millionen Euro (KV Baden-Württemberg). © bee/aha/aerzteblatt.de

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