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Vermischtes

Einigung zu Fan-Rückkehr in Fussballstadien

Dienstag, 15. September 2020

/picture alliance, AA, Lukas Kabon

Berlin – Bund und Länder haben sich rechtzeitig zum Start der Fußball-Bundesliga auf einheitliche Regeln zur Fan-Rückkehr geeinigt. Nach Informationen der dpa aus Teil­nehmerkreisen der Beratungen der Chefs der Staatskanzleien verständigten sich beide Seiten heute auf einen sechswöchigen Testbetrieb unter Coronabedingungen mit Zuschauern.

Die Grenze soll demnach oberhalb einer Zahl von 1.000 Zuschauern bei 20 Prozent der jeweiligen Stadionkapazität liegen. Damit wäre nach monatelanger Coronazwangspause eine Fan-Rückkehr in die Fußballstadien schon zum Bundesliga-Start an diesem Wochenende in greifbare Nähe gerückt.

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Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hatte im Vorfeld der Gespräche ein möglichst einheitliches Vorgehen aller Länder und einheitliche Regeln angemahnt. Spahn verwies zudem auf die Notwendigkeit der Einhaltung von Hygieneregeln und Mindest­abständen auch vor und nach den Spielen.

Entscheidend sei, auch die An- und Abreise der Fans so zu organisieren, dass keine unnötigen Infektionsrisiken entstünden. Wenn die Hygienekonzepte dies sicherstellten, dann könne man über eine langsame Rückkehr von Zuschauen nachdenken.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Vereine der Fußball-Bundesliga in der Debatte um die Rückkehr von Zuschauern zu Disziplin gemahnt.

„Es muss allen klar sein: Wenn die Vereine nachher nicht in der Lage sind, das auch einzuhalten, dann wird das sofort wieder zurückgenommen. Darüber darf nicht der geringeste Zweifel bestehen.“

Die Regeln gelten nicht nur für Fußball, sondern etwa auch für Handball- oder Basketballspiele. Wegen der anhaltenden Coronapandemie soll es wichtige Einschränkungen geben. So sollen unter anderem keine Tickets für Fans der jeweiligen Gastmannschaften ausgegeben werden. Die Tickets werden nur personalisiert verkauft, damit eine Nachverfolgung von Infektionsketten gewährleistet wird.

Vorzugsweise soll es darum vollständig digitale Lösungen im Rahmen des Ticketings geben. Entsprechend den jeweils geltenden Landesregeln muss ein Abstandsgebot von 1,5 Metern eingehalten werden. Dies werde „insbesondere durch eine Reduktion der maximalen Zuschauerauslastung, eine Entzerrung der Besucherströme durch eine Segmentierung bei Ein- und Auslass, ein Verbot des Ausschanks und Konsums von alkoholhaltigen Getränken sowie ein Zutrittsverbot für erkennbar alkoholisierte Personen“ erreicht, heißt es in dem Beschluss.

Die jeweils zuständigen Sportverbände sollen den Testbetrieb wissenschaftlich begleiten. Dabei solle besonders auf die Problematiken der Aerosole, Verkehrslenkung, des Ticketing, Einlass und Verlassen des Stadions und die Unterschiede zwischen Hallen- und Freiluftsport eingegangen werden. Spätestens Ende Oktober soll nach dem Beschluss über die Erkenntnisse aus dem Probebetrieb und über die Überführung in einen Dauerbetrieb entschieden werden. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #760232
penangexpag
am Mittwoch, 16. September 2020, 04:31

Illusion

zit.("Entscheidend sei, auch die An- und Abreise der Fans so zu organisieren, dass keine unnötigen Infektionsrisiken entstünden. Wenn die Hygienekonzepte dies sicherstellten, dann könne man über eine langsame Rückkehr von Zuschauen nachdenken.")
Angesichts der Tatsache, daß ganze Armeen von Polizeibeamtem notwendig waren/sind um die diese entfesselten Massen zu bändigen, ist das gelingen der Hygienemaßnahmen glatte Illusion.
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