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Ärzteschaft

Kassenärztliche Vereinigung Hamburg schließt Coronatestzentren

Dienstag, 15. September 2020

/picture alliance, Radio Tele Nord, Frank Bründel

Hamburg – Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KV) schließt in dieser Woche ihre SARS-CoV-2-Testzentren an den Notfallpraxen in Altona und Farmsen. Ab dem 19. Sep­tember steht somit nur noch das große Testzentrum der KV Hamburg am Steintorplatz zur Verfügung.

Hintergrund ist die jüngste Entscheidung des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums (BMG), nach der Personen, die aus Nicht-Risikogebieten nach Deutschland einreisen, ab dem 15. September 2020 keinen Anspruch mehr auf kostenlose Coronatestung haben.

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Caroline Roos, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV Hamburg, erläuterte: „Unsere Strategie im Kampf gegen die Pandemie war in Hamburg bislang die konsequente Trennung von symptomatischen und asymptomatischen Menschen.“

Diesen Weg setze man jetzt fort: Das Testzentrum am Hauptbahnhof stehe für alle asymptomatischen Menschen zur Verfügung, die einen Anspruch auf Testung haben. Notfallpraxen sowie der fahrende Notdienst der KV Hamburg kümmern sich um die Testung und Versorgung von Menschen mit Erkältungssymptomen.

Roos wies darauf hin, dass das Testzentrum am Hauptbahnhof sehr gut zu erreichen sei und über ausreichende Kapazitäten verfüge, um auch die Menschen zu testen, die sonst in die Testzentren nach Altona oder Farmsen gegangen wären.

„Gerade in der kalten Jahreszeit bieten wir am Hauptbahnhof einen Wartebereich in einem großen Zelt, das vor Witterung schützt. In Altona und Farmsen mussten die Menschen hingegen aus Platzgründen im Freien warten.“

Das neue Testzentrum der KV Hamburg am Hauptbahnhof besteht aus sechs miteinander verbundenen Containern und einem großen Zelt, das als Wartebereich dient. Mit bis zu acht aktiven Anmelde-Countern und vier Teststationen bietet das Zentrum Kapazitäten für bis zu 2.000 Testungen am Tag. © EB/aha/aerzteblatt.de

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