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Bafin-Beauftragter stellt Insolvenzantrag für Rezeptabrechner AvP

Mittwoch, 16. September 2020

/picture alliance, Marcel Kusch

Düsseldorf –Für das in Turbulenzen geratene Apotheken-Abrechnungszentrum AvP in Düsseldorf ist Insolvenzantrag gestellt worden. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) eingesetzte Sonderbeauftragte habe den Antrag beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt, teilte die Bafin heute mit.

Eine Sprecherin des Amtsgerichts Düsseldorf sagte: „Wir haben einen Antrag des Unternehmens vorliegen, der geprüft wird.“ Die Bafin hatte dem Sonderbeauftragten die alleinige Geschäftsführung des Abrechnungszentrums übertragen. Weitere Angaben machte die Bafin nicht.

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Das Unternehmen war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. In einem Rundschreiben der AvP an ihre Kunden hatte es geheißen, Grund für die Probleme seien nicht reibungslos verlaufene Umstrukturierungen.

„Die Zahlungen für ihre Rezepte sind sicher auf dem Weg“, versprach Gesellschafter Mathias Wettstein in dem Brief. Apotheker warten seit Tagen auf bis zu sechsstellige Euro-Beträge.

In Rechenzentren wickelt das Unternehmen AvP das Zahlungsgeschäft tausender Apotheken in Deutschland mit den Krankenkassen ab. Es reicht die Rezepte gebündelt bei den Kassen ein und leitet die Beträge der Krankenkassen an die Apotheken weiter – bis vor kurzem zumindest. © dpa/aerzteblatt.de

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