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Ärzteschaft

Experte warnt vor Langzeitfolgen von COVID-19-­Erkrankungen

Mittwoch, 16. September 2020

/picture alliance, MAXPPP, Joël Philippon

Jena – Das deutsche Gesundheitssystem muss sich nach Einschätzung des Jenaer Mediziners Andreas Stallmach auf Belastungen durch die Langzeitbetreuung von COVID-19-Patienten einstellen.

Schon jetzt, gut ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie auch in Thüringen, zeige sich, dass viele Betroffene nach der Erkrankung noch lange mit erheblichen Spätfolgen zu kämpfen haben, sagte Stallmach.

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Das reiche von Luftnot über Konzentrationsstörungen und Depressionen bis hin zu Beschwerden bei Magen und Darm. „Die Viren können nahezu alle Organe befallen und so können auch an nahezu allen Organen Folgeschäden auftreten.“

Stallmach koordiniert die im Sommer eingerichtete Post-Covid-Ambulanz am Jenaer Universitätsklinikum. Der Experte schätzt, dass mehr als die Hälfte derer, die wegen COVID-19 in einer Klinik behandelt werden mussten, Folgeschäden haben. Es gebe aber auch Menschen mit nur leichtem Krankheitsverlauf, die unter Spätfolgen litten. © dpa/aerzteblatt.de

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