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Mehr Menschen treffen eine Entscheidung zur Organspende

Mittwoch, 16. September 2020

/dpa

Köln – Die Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende steigt: Mit 62 Prozent haben sich im Frühjahr 2020 deutlich mehr Menschen für eine Entscheidung zur Organ- und Gewebespende ausgesprochen. Dies ist das Ergebnis einer bundesweiten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Im Jahr 2018/2019 lag dieser Wert noch bei 56 Prozent. Gestiegen ist laut BZgA auch der Anteil derer, die ihre Entscheidung schriftlich in einem Organspendeausweis und/oder einer Patientenverfügung festgehalten haben: Von 39 Prozent auf aktuell 44 Prozent.

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18 Prozent der Befragten haben eine Entscheidung getroffen, diese aber nicht schriftlich dokumentiert. 82 Prozent der in diesem Jahr Befragten stehen dem Thema Organ- und Gewebespende positiv gegenüber, 2018 waren es 84 Prozent.

In der im Frühjahr 2020 durchgeführten Erhebung wurde zudem gefragt, ob das im Januar 2020 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz zur Stärkung der Entschei­dungsbereitschaft bei der Organspende bekannt ist. Im Ergebnis wissen dies 50 Prozent der Befragten.

35 Prozent sind darüber informiert, dass mit der neuen Rechtsgrundlage, die ab 1. März 2022 gelten wird, eine Dokumentation der Entscheidung zur Organ- und Gewebespende in einem Online-Register möglich sein wird.

„Immer mehr Menschen halten ihre Entscheidung zur Organ- und Gewebespende in einem Organspendeausweis oder einer Patientenverfügung fest. Genau das ist Ziel unserer Aufklärungsarbeit“, betonte Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA.

In Zukunft werde man verstärkt über das neue Online-Register und die Möglichkeit, die eigene Entscheidung zur Organ- und Gewebespende künftig dort speichern zu können, informieren. Das Register befindet sich aktuell noch im Aufbau.

Für die BZgA-Repräsentativbefragung wurden von April bis Mai 2020 bundesweit 4.001 Bürgerinnen und Bürger im Alter von 14 bis 75 Jahren befragt. © EB/aha/aerzteblatt.de

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