NewsHochschulenUlmer Anatomen erweitern Histologie-App
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Ulmer Anatomen erweitern Histologie-App

Donnerstag, 17. September 2020

Screenshot aus der MyMi.mobile-App. /mymi.uni-ulm.de

Ulm/Freiburg – Ein Lehrforschungsteam um Stefan Britsch von der Universität Ulm hat das E-Learning-Angebot für den Histologiekurs im Medizinstudium neu gestaltet und erweitert.

Das Angebot mit dem Titel „MyMi.mobile“ war im vergangenen digitalen Sommersemester laut den Wissenschaftlern die einzige Möglichkeit für Studierende der Universitäten Ulm und Freiburg, den mikroskopischen Aufbau des menschlichen Körpers zu studieren.

Anzeige

MyMi.mobile ist bereits seit 2014 fester Bestandteil des Ulmer Medizinstudiums. Neue Funktionen der App sind jetzt zum Beispiel die Arbeitsanweisung „Finde die Struktur“ oder „Stelle die Diagnose“.

Beide Features sind einmalig im deutschsprachigen Raum“, erklärt Britsch, an dessen Ulmer Institut für Molekulare und Zelluläre Anatomie die Anwendung entstanden ist. „Wir orien­tieren uns hier stark am Präsenzunterricht und schaffen den Studierenden damit Anwen­dungs­­möglichkeiten, welche die Kluft zwischen Präsenzunterricht und digitaler Lehre verringern sollen“, so Britsch weiter.

Insgesamt stehen den Studierenden in der App mehrere hundert unterschiedliche Präparate zur Verfügung, die auf dem Bildschirm hochauflösend angezeigt und stufenlos vergrößert werden können. Alle Präparate sind außerdem mit Anmerkungen und Wissensboxen versehen.

MyMi.mobile ist inzwischen auch an der Universität Freiburg im Einsatz. Studierende aller medizinischen Studiengänge – der Human- und Zahnmedizin sowie der molekularen Medizin – können darauf zugreifen.

Im vergangenen Semester haben rund eintausend Studierende aus Ulm und Freiburg die App genutzt. „Wir erreichten damit praktisch einhundert Prozent Abdeckung“, freut sich Britsch.

Inzwischen liegen die Prüfungsergebnisse aus dem zurückliegenden digitalen Sommer­semester vor. Sie zeigen laut der Hochschule, dass die Leistungen der Studierenden in der mikroskopischen Anatomie mit denen anderer Jahrgänge vergleichbar sind. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

20. Oktober 2020
Seattle – Das Smartphone kann Raucher bei der Entwöhnung unterstützen. In einer randomisierten Studie, die 2 Apps mit unterschiedlichen Ansätzen verglich, schafften es nach der Publikation in JAMA
Apps helfen beim Rauchstop
20. Oktober 2020
Jena – Die geplante Kapazitätserweiterung bei Medizinstudienplätzen an der Universität Jena stellt deren medizinische Fakultät vor Herausforderungen. Er halte den Zeitplan mit Beginn im Wintersemester
Mehr Medizinstudienplätze eine Herausforderung für Fakultät in Jena
14. Oktober 2020
Nürnberg – Rund 100 angehende Landärzte beginnen in Bayern mit dem Medizinstudium. Vor allem Pflegekräfte und Notfallsanitäter sind nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums darunter vertreten. Dank
Erster Jahrgang: Medizinstudium dank Landarztquote
13. Oktober 2020
Düsseldorf – In der Gesundheitsanwendung Velibra haben IT-Spezialisten mehrere Sicherheitslücken entdeckt. Das berichten das Handelsblatt und der Branchendienstes Golem. Die App soll Patienten mit
Gesundheits-Apps: Sicherheitsprüfung durch BfArM unzureichend
9. Oktober 2020
Berlin – Digitale Anwendungen haben seit Beginn der COVID-19-Pandemie vor allem in der Versorgung psychisch kranker Menschen einen Schub bekommen. Mit Hilfe von Videotherapie konnte während des
E-Mental-Health: Experten sehen digitale Anwendungen reif für die Praxis
8. Oktober 2020
Berlin – Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) hat die Bemühungen der medizinischen Fakultäten im vergangenen Coronasemester gelobt. „Zu Beginn der Kontaktbeschränkungen
Medizinstudierende loben Leistungen der Fakultäten
7. Oktober 2020
Bad Segeberg – Die Ärztekammer Schleswig-Holstein (ÄKSH) hat eine Debatte über die Berufsbezeichnung des Assistenzarztes angestoßen. „Assistenz lässt volle Anerkennung vermissen“, kritisierte
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER