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Bayern stellt Demenzpakt vor

Montag, 21. September 2020

/Ocskay Bence, stock.adobe.com

München – Bayern will sich mit einem sogenannten Demenzpakt besser auf eine deutliche Zunahme Demenzkranker vorbereiten.

„Derzeit sind rund 240.000 Menschen in Bayern von Demenz betroffen. Experten schätzen, dass die Zahl bis zum Jahr 2030 auf rund 300.000 steigen wird“, erklärte Gesundheitsminis­terin Melanie Huml (CSU) vor der Vorstellung des Paktes heute.

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„Darauf müssen wir trotz der Herausforderungen durch die Coronapandemie Antworten finden.“ Nötig sei eine „demenzfreundliche Gesellschaft“.

Die Staatsregierung versucht seit längerem, Demente und Alzheimererkrankte besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. 2013 hatte die Regierung eine Demenz­strategie beschlossen; diese beinhaltet unter anderem die Förderung bestimmter Projekte und eine Demenzwoche. Oppositionspolitiker kritisierten die Strategie als Symbolpolitik mit vielen runden Tischen und wenig tatsächlicher Veränderung.

An dem Demenzpakt nehmen Vertreter von Kommunen, Kirchen, Zivilgesellschaft, Wohlfahrts- und Betroffenenverbänden teil. Er sollte ursprünglich im März vorgestellt werden, wurde wegen Corona aber verschoben. © dpa/aerzteblatt.de

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