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Gesundheitsberufe beteiligen sich am Klimastreik

Donnerstag, 24. September 2020

/picture alliance, Patrick Pleul, zb

Berlin – Ein „Gesundheitsblock“ soll morgen in vielen Städten Deutschlands Teil des globalen Klimastreiktags sein, um auf die Dringlichkeit der Situation und den notwendigen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen aufmerksam zu machen.

Dazu erklärte Stefan Reuter, Internist und Infektionsmediziner: „Die Klimakrise gefährdet unsere Gesundheit. Und zwar nicht übermorgen, sondern heute. Wenn das West-Nil-Virus nach Deutschland kommt oder Luftverschmutzung und Hitzewellen Tausende vorzeitige Todesfälle verursachen, sind wir gefragt. In Praxis oder Klinik, aber auch, indem wir beim Klimastreik deutlich machen: Klimaschutz ist Gesundheitsschutz!“

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Reuter ist bei der Health for Future-Ortsgruppe Düsseldorf aktiv. Health for Future ist ein Aktionsforum für alle, die im Gesundheitsbereich tätig sind: Ärzte, Pflegende, Therapeuten und andere.

In 52 Ortsgruppen sollen bundesweit Mahnwachen und Informationsstände sowie andere Aktionen zur konkreten Verringerung des ökologischen Fußabdrucks im Gesundheitswesen organisiert werden. Health for Future fordert die Politik diesbezüglich nachdrücklich zum Handeln auf.

Der Klimawandel könne zahlreiche Auswirkungen auf die Gesundheit haben – Hitzestress, zunehmende Allergien oder auch die Verbreitung von in Deutschland bislang noch nicht endemische Krankheiten wie das Dengue-Fieber, Zika oder Chikungunya, oder das West-Nil-Virus. © EB/aha/aerzteblatt.de

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