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Hebammenverband fordert längere Stillzeiten für Babys

Freitag, 25. September 2020

/Romanova Anna, stock.adobe.com

Berlin – Bislang stillen lediglich rund 20 Prozent der Mütter in Deutschland sechs Monate ausschließlich, so wie es die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt. Der Deutsche Hebammenverband schließt sich dieser Empfehlung an und rät anlässlich der Welt­stillwoche 2020, Babys in diesem Zeitraum nur zu stillen und dies auch nach Einführung von Beikost bis zum Ende des zweiten Lebensjahres und darüber hinaus fortzusetzen.

„Für das Baby gibt es keine bessere Nahrung“, betonte Aleyd von Gartzen, Bundesbe­auftragte für Stillen und Ernährung beim Deutschen Hebammenverband. „Um es auf den Punkt zu bringen: Muttermilch ist von Natur aus lebendig, dynamisch und vielfältig – und damit einzigartig für die Ernährung des Neugeborenen.“

So sei viel zu wenig bekannt, dass die Zusammensetzung von Muttermilch nicht nur für das Heranwachsen des Säuglings perfekt zusammengesetzt ist, sondern auch optimal auf die Bedürfnisse des Kindes reagiert. Beispielsweise bilde sie Antikörper, wenn das Kind krank ist. Zudem senke Stillen das Risiko der Mütter für Brust- und Eierstockkrebs, für das metabolische Syndrom, für Diabetes und vieles mehr.

Die Weltstillwoche gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernder Organisationen, darunter auch die UNICEF und die WHO. Seit 1991 wird sie jährlich in über 120 Ländern begangen. Die Initiative setzt sich weltweit für den Schutz, die Förderung und die Unterstützung des Stillens ein. © EB/aha/aerzteblatt.de

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