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Ärzteschaft

KBV und KVen fordern bessere IT-Lösungen

Freitag, 25. September 2020

/pixtumz88, stockadobecom

Berlin – Für bessere IT-Lösungen und eine Finanzierung der durch die Digitalisierung entstehenden Aufwände sprechen sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) aus.

In einer entsprechenden dem Deutschen Ärzteblatt vorliegenden Resolution des Arbeitskreises der KVen heißt es, die regelmäßigen Pannen der Telematikinfrastruktur (TI) würden belegen, dass der gegenwärtige Ansatz der Vernetzung „nicht hinreichend praxiserprobt und für die Digitalisierung im Gesundheitswesen im Ergebnis dysfunktional“ ist.

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In den Praxen sorge dies für Störungen im Arbeitsablauf und damit im Praxisalltag. Mitten in der Coronakrise gehe damit das dringend erforderliche Vertrauen in Innovationen verloren – zudem würden die Arztpraxen mit unnötigen Aufwänden und Kosten belastet.

Betrieb der Telematikinfrastruktur ist Aufagbe des Staates

Hierdurch verlören Ärzte und Patienten dringend benötigte Behandlungszeit. „Der Betrieb der gesamten TI als Dateninfrastruktur ist analog zum Bundesautobahnnetz Aufgabe des Staates und nicht dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung zuzurechnen“, so eine zentrale Feststellung der Resolution.

Deshalb habe der Staat den Ärzten und Psychotherapeuten die erforderlichen technischen Komponenten beziehungsweise Softwarelösungen für die TI kostenfrei zur Verfügung zu stellen. KBV und KVen fordern daher, dass den ärztlichen und psychotherapeutischen Praxen die Aufwände für die Digitalisierung erstattet werden.

Außerdem werde das KV-System alle Maßnahmen ergreifen, um einen effektiven Wettbewerb für bessere Hard-und Softwarelösungen für die ärztlichen und psychotherapeutischen Praxen zu stimulieren. „Hierzu werden wir alle Möglichkeiten, auch in Form von Kooperationen oder Eigenentwicklungen, sondieren.“ © EB/aha/aerzteblatt.de

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