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Ärzteschaft

Sachsen-Anhalts Hausärzte für telefonische Krankschreibung

Montag, 28. September 2020

/Stockfotos-MG, stockadobecom

Schönebeck – Die Hausärzte in Sachsen-Anhalt fordern die Wiedereinführung der telefo­nischen Krankschreibung und pochen auf den Grundsatz „Wer krank ist, bleibt zu Hause“.

Das sollte nicht nur für Kita, Schule und Beruf gelten, sondern für das gesamte gesell­schaftliche Leben und die Freizeit, heißt es in einem heute veröffentlichten Papier des Hausärzteverbandes Sachsen-Anhalt mit Blick auf eine SARS-CoV-2-Strategie für die Herbst- und Wintermonate.

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Die Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen, mit der Ansteckungsmöglich­keiten verringert und Arztpraxen entlastet werden sollten, war zum 31. Mai ausgelaufen. Die Hausärzte unterstützen zudem den Vorschlag, die Quarantänezeit bei einer nachge­wiesenen Infektion auf SARS-CoV-2 auf fünf Tage zu verkürzen.

Sie befürworten auch die selektive Testung möglicher Infizierter und die Versorgung von COVID-19-Patienten in Fieberambulanzen und Schwerpunktpraxen. So könnten in den Wartezimmern der Hausarztpraxen Infektionsmöglichkeiten verringert und genug Kapazi­täten für den Praxisalltag geschaffen werden.

Der Hausärzteverband teilte weiter mit: „Natürlich werden bei uns auch Patienten mit Erkältungskrankheiten, Grippe und COVID-19 behandelt. Dafür sollen diese Patienten aber die Aushänge beachten und nach Möglichkeit telefonisch mit den Praxen Kontakt aufnehmen, um in viele extra eingerichtete Infektsprechstunden gelenkt zu werden oder gesonderte Anweisungen zu erhalten.“ © dpa/aerzteblatt.de

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