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Anstieg bei intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten

Mittwoch, 30. September 2020

/sudok1, stockadobecom

Berlin – Bei den intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten zeichnet sich ein leichter Anstieg ab. Dies geht aus dem aktuellem Lagebericht des Robert Koch-Institutes (RKI) hervor.

Demnach werden derzeit (Stand 29. September) 352 SARS-CoV-2-Infizierte intensivmedi­zi­nisch behandelt, 195 davon werden beatmet. Vor einer Woche (22.9.) hatte der Wert noch bei 278 (151 beatmet) gelegen, in der Woche davor (15.9.) bei 236 (129 beatmet). Rund 8.900 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

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Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 1.798 neue Corona­infektionen gemeldet. Seit Beginn der Coronakrise haben sich nach Angaben des RKI von heute Morgen mindestens 289.219 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion liegt nach RKI-An­ga­ben bei 9.488. Das sind 17 mehr als am Vortag. Rund 1.800 Menschen haben die Infek­tion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hatte erst kürzlich auf den Zeitverzug zwischen Neuinfektionen und schweren Verläufen hinge­wie­sen.

Am vergangenen Samstag war mit 2.507 neuen Coronainfektionen der höchste Wert seit April erreicht worden. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6.000 gelegen. Die Zahl war dann in der Ten­denz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abhängig, wie viele Menschen getestet werden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Dienstag bei 1,12 (Vortag: 1,18). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tages­aktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert gestern bei 1,03 (Vor­tag: 0,98). © dpa/aerzteblatt.de

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