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Politik

Krankenhäuser müssen mehr für Personal und Sachanschaffungen ausgeben

Mittwoch, 30. September 2020

/adiruch na chiangmai, stockadobecom

Wiesbaden – Die Krankenhäuser in Deutschland müssen mehr für Personal und Sachan­schaffungen ausgeben. Der Orientierungswert für Krankenhauskosten stieg in Deutsch­land zuletzt um 2,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute in Wiesba­den mitteilte.

Der Wert drückt aus, welche Veränderungen der Krankenhauskosten durch Erhöhungen der Ausgaben für Personal und Sachanschaffungen im Vergleich zum Vorjahr zustande kommen.

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Laut Bundesamt ist er damit ein wichtiger Faktor bei Budgetverhandlungen im Gesund­heitssektor. Verglichen wurden demnach der Zeitraum des zweiten Halbjahres 2018 und des ersten Halbjahres 2019 mit dem Zeitraum des zweiten Halbjahres 2019 und des ersten Halbjahres 2020.

Die Personalkosten stiegen dabei um 3,4 Prozent, die Sachkosten um 1,3 Prozent. Kassen und Krankenhäuser nutzen die Werte als wichtige Kenngröße. © afp/aerzteblatt.de

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H.-D. Falkenberg
am Freitag, 2. Oktober 2020, 09:47

Krankenhäuser müssen mehr für Personal- und Sachanschaffungen ausgeben.

Leider führt der Begriff "Sachanschaffungen" bereits zur Irreführung. Für Verhandlung der Personal- und (laufenden) Sachkosten zeichnen die Krankenkassen im Rahmen der Budjetvereinbarungen verantwortlich, für die Investitions(anschaffungen) die einzelnen Bundesländer.
Avatar #92214
H.-D. Falkenberg
am Freitag, 2. Oktober 2020, 09:45

Krankenhäuser müssen mehr für Personal- und Sachanschaffungen ausgegen.

Leider führt der Begriff "Sachanschaffungen" bereits zur Irreführung. Für Verhandlung der Personal- und (laufenden) Sachkosten zeichnen die Krankenkassen im Rahmen der Budjetvereinbarungen veranwortlich, für die Investitions(anschaffungen) die einzelnen Bundesländer.
LNS

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