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Ausland

Europäische Arzneimittel-Agentur überprüft Oxford-Impfstoff

Donnerstag, 1. Oktober 2020

/dpa

Amsterdam – Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) beginnt mit einer Überprüfung des Oxford-Impfstoffs gegen COVID-19. Es ist das erste Mal, dass dies in der Europäi­schen Union bei einem Impfstoff gegen SARS-CoV-2 geschieht.

Der Impfstoff ist von dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca in Zu­samm­enarbeit mit der Universität Oxford entwickelt worden. Die EMA warnte heute vor voreili­gen Schlüssen.

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Dies bedeute noch nicht, dass der Impfstoff schon als wirksam und sicher eingeschätzt werden könne. Das müsse sich jetzt in der Überprüfung erst noch zeigen. Diese Überprü­fung wird angesichts der Dringlichkeit in einem beschleunigten Verfahren vorgenommen.

Dabei überprüft die Behörde Daten noch während sie erhoben werden, um auf diese Weise Zeit zu sparen. Wie lange das Verfahren dauern wird, kann die EMA nicht sagen. Tests mit Tausenden von Versuchspersonen seien im Gange, die Ergebnisse würden in den nächsten „Wochen und Monaten“ erwartet.

Nachdem ein Studienteilnehmer zwischenzeitlich erkrankt war, waren die Tests allerdings weltweit gestoppt worden. In Großbritannien liefen sie nach einer Woche wieder an. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #9326
Tobias Heinemann
am Sonntag, 4. Oktober 2020, 18:33

deutsche Gründlichkeit

Die deutsche Gründlichkeit sieht man besonders am Bau des Berliner Flughafens
Avatar #844064
Doc House
am Freitag, 2. Oktober 2020, 14:17

Beschleunigtes Verfahren, so so ?

Da ist also keine deutsche Gründlichkeit zu erwarten.
LNS

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