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Rentschler Biopharma SE reinigt Impfstoffkandidaten

Donnerstag, 8. Oktober 2020

/unlimit3d, stockadobecom

Laupheim – An der Produktion des Impfstoffkandidaten von Biontech und Pfizer ist künf­tig auch die Rentschler Biopharma SE beteiligt. Das Unternemen ist künftig für das Reini­gen und Filtrieren des Botenmoleküls mRNA verantwortlich , das die Grundlage des Kan­didaten bildet.

Wie das Laupheimer Unternehmen heute bekanntgab, ist es die Aufgabe von Rentschler Biopharma, den mRNA-Wirkstoff BNT162b2 so rein wie möglich zu halten. „Dies ist ein wichtiger Schritt, der die Sicherheit und Verträglichkeit des Impfstoffs für die Verwen­dung beim Menschen gewährleistet“, erklärte Frank Mathias, CEO von Rentschler Bio­pharma.

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Rentschler Biopharma wird den hochreinen Wirkstoff am Hauptsitz in Laupheim (Kreis Biberach) herstellen. Der von Biontech entwickelte Wirkstoff gehört ebenso wie jener von Curevac in die Gruppe der genbasierten Impfstoffe. Diese enthalten genetische Informa­ti­onen des Erregers. Im Körper werden daraus Proteine hergestellt, gegen die das Immun­system Abwehrstoffe bildet.

Neben der Aufreinigung des COVID-19-Impfstoffs im großen Maßstab sieht die Verein­ba­rung auch die Herstellung von kleinen Wirkstoffmengen für klinische Studien vor, mit de­nen Biontech die Entwicklung anderer RNA-Projekte vorantreibt. Am Werk in Laupheim wird eine eigene mRNA-Produktionsabteilung eingerichtet.

Mit Biontech hat das zweite Unternehmen in Europa den Zulassungsprozess für einen Impfstoff begonnen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA bestätigte vorgestern in Amsterdam, dass der Wirkstoff in dem Rolling-Review-Verfahren geprüft werde. © dpa/aerzteblatt.de

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