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Ärzteschaft

Schlaganfall-Ge­sellschaft für bessere Finanzierung telemedizinischer Angebote

Dienstag, 13. Oktober 2020

/dpa

Berlin – Die Deutsche Schlaganfall Gesellschaft (DSG) hat erneut die große Bedeutung te­lemedizinischer Behandlungsangebote für Schlaganfallpatienten unterstrichen. Zu­gleich kri­tisierte die Gesellschaft die uneinheitlichen Finanzierungskonzepte und forderte eine zu­verlässige finanzielle Ausstattung telemedizinischer Netzwerke.

„Die telemedizinische Schlaganfallbehandlung in Deutschland ist mit über 35.000 Tele­kon­si­len pro Jahr von großer Bedeutung – nahezu jeder zehnte Schlaganfallpatient wird telemedizinisch mitbehandelt,“ sagte Christoph Gumbinger, Sprecher der DSG-Kommis­si­on telemedizinische Schlaganfallversorgung, im Vorfeld des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober.

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Bundesweit sind laut DSG mittlerweile mehr als 200 Kliniken telemedizinisch mit ande­ren Kliniken vernetzt. Die Teleneurologie habe damit in Deutschland in einer Vorreiter­rolle. Ob­wohl die Telemedizin in der Neurologie nachweislich einen entscheidenden Bei­trag zur Ver­sorgungsqualität von Schlaganfallpatienten leistet, ist ihre Finanzierung jedoch nicht ein­heitlich geregelt.

„Es besteht deutschlandweit ein Flickenteppich“, kritisierte Gumbinger. Er befürchtet, dass es dadurch zu einer kritischen Unterversorgung der Netzwerke kommen könnte. „Im Sinne der Patienten streben wir hier eine nachhaltige Finanzierung an. Hier ist nicht zuletzt auch die Politik gefragt“, betonte der DSG-Experte. © hil/sb/aerzteblatt.de

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