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Fresenius: Kirsch soll Aufsichtsrat leiten, Konzernchef Sturm bleibt

Dienstag, 13. Oktober 2020

Wolfgang Kirsch, damaliger Vorstandsvorsitzender der DZ Bank AG /picture alliance, Arne Dedert

Bad Homburg – Der frühere Vorstandschef der DZ Bank, Wolfgang Kirsch, soll künftig den Aufsichtsrat von Fresenius leiten. Der 65-Jährige werde sich auf der Haupt­ver­samm­lung im Mai 2021 zur Wahl in das Kontrollgremium stellen mit dem Ziel, dort den Vorsitz zu übernehmen, teilte der Gesundheitskonzern heute in Bad Homburg mit.

Zudem soll Vorstandschef Stephan Sturm für weitere fünf Jahre an der Konzernspitze bleiben. Er ist seit Juli 2016 Vorstandschef von Fresenius und war zuvor elfeinhalb Jahre Finanzvorstand. Beide Personalentscheidungen habe der Aufsichtsrat einstimmig be­schlossen.

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Kirsch folge auf Gerd Krick (82), der sich mit Ablauf der Wahlperiode nicht zur Wieder­wahl stelle. Der Manager ist seit 45 Jahren in leitenden Positionen für Fresenius tätig, war von 1992 bis 2003 Vorstandschef und ist seit 2003 Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Krick, der nun Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats werden soll, stellte Weichen etwa für die Gründung der Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) und den Einstieg in das Krankenhausgeschäft. Kirsch, der von 2006 bis 2018 an der Spitze der DZ Bank stand, ist bereits Mitglied im Aufsichtsrat der Fresenius Management SE.

Zur Haupt­ver­samm­lung im Mai soll sich zudem der frühere Siemens-Vorstand Michael Sen zu Wahl in den Aufsichtsrat stellen. Der langjährige Commerzbank-Chef und Auf­sichtsratsvorsitzende Klaus-Peter Müller (76) werde hingegen aus dem Kontrollgremium ausscheiden. © dpa/aerzteblatt.de

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